12 Years a Slave (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steve McQueen |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-10-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 187.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (12.218 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Solomon Northup lebt 1841 als freier Mann in Saratoga, New York, arbeitet als Geiger und hat Frau und zwei Kinder. Zwei Männer bieten ihm ein Engagement in Washington an, betäuben ihn und verkaufen ihn in die Sklaverei. Seine Papiere sind weg, sein Name wird durch einen anderen ersetzt, und jeder Hinweis auf seine Herkunft wird mit Prügeln beantwortet.
Zwölf Jahre bleibt er in Louisiana, zunächst bei einem vergleichsweise milden Plantagenbesitzer, dann bei Edwin Epps, der seine Sklaven täglich Baumwolle wiegen lässt und die Zahl mit Peitschenhieben quittiert. Der Film erzählt das ohne Zuspitzung auf einen Fluchtplan — Northups Überleben besteht darin, nicht aufzufallen.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist Northups eigener Bericht von 1853, der nach seiner Befreiung erschien und zu den wenigen ausführlichen Zeugnissen eines Betroffenen zählt. Er war über ein Jahrhundert weitgehend vergessen; Steve McQueens Frau, die Historikerin Bianca Stigter, machte ihn auf das Buch aufmerksam.
McQueen wollte zunächst ein eigenes Drehbuch über einen freien Mann schreiben, der versklavt wird, und stellte fest, dass der Text bereits existierte. John Ridley schrieb die Adaption. Brad Pitts Produktionsfirma finanzierte den Film mit; Pitt übernahm zusätzlich eine kleine Rolle, was der Produktion die Finanzierung sicherte.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in Louisiana auf realen historischen Plantagen. McQueen kommt von der bildenden Kunst und arbeitet mit langen, statischen Einstellungen: Die Szene, in der Northup mit einem Strick um den Hals auf Zehenspitzen im Schlamm steht, während im Hintergrund der Alltag weiterläuft, dauert mehrere Minuten ohne Schnitt.
Die Auspeitschung von Patsey wurde in einer einzigen langen Aufnahme gedreht, die um beide Figuren kreist. Lupita Nyong'o hatte gerade ihr Schauspielstudium abgeschlossen; es war ihre erste Filmrolle. Hans Zimmer komponierte die Musik, ergänzt um Arbeitslieder, die nach überlieferten Quellen rekonstruiert wurden.
Einordnung & Wirkung
Der Film gewann drei Oscars — bester Film, bestes adaptiertes Drehbuch und Lupita Nyong'o als beste Nebendarstellerin. Steve McQueen war der erste Schwarze Produzent eines Films, der die Hauptkategorie gewann. Weltweit spielte er rund 187 Millionen Dollar ein.
Er wird regelmäßig neben "Django Unchained" diskutiert, der ein Jahr zuvor erschien: zwei Filme über dieselbe Epoche, der eine als Genrefantasie mit Rache, der andere als Chronik ohne Erlösung. McQueens Entscheidung, die Gewalt in Echtzeit und ohne Musikuntermalung zu zeigen, wurde als unerträglich und als notwendig zugleich beschrieben — beides war beabsichtigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chiwetel Ejiofor als Solomon Northup
- Michael Fassbender als Edwin Epps
- Lupita Nyong'o als Patsey
- Benedict Cumberbatch als William Ford
- Paul Dano als John Tibeats
- Sarah Paulson als Mary Epps
- Adepero Oduye als Eliza
- Scoot McNairy als Brown
- Paul Giamatti als Theophilus Freeman
- Brad Pitt als Samuel Bass
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Verfügbarkeit
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