1492 - Die Eroberung des Paradieses (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ridley Scott |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Drama, Historie |
| Laufzeit | 154 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-08-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 47.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.191.399 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (947 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zielstrebig hält Columbus westlichen Kurs auf ein unbekanntes Land. Er hofft, Indien zu erreichen, und landet nach gefährlicher Fahrt auf der Insel Guanahani, einem Paradies vor der Küste Südamerikas.
Der Eindruck täuscht. Hurrikans und Brände, Aufstände, sinnlose Ausbeutung und Brutalität bestimmen bald das Bild. Am spanischen Hof fällt Columbus in Ungnade; eine Schiffsflotte ist schon unterwegs, um ihn zu verhaften. Ein gewisser Amerigo Vespucci entdeckt vor ihm das Festland, und nach der Rückkehr nach Spanien wird Columbus ins Gefängnis geworfen. Die Eroberung des Paradieses endet für ihn mit Verachtung und Enttäuschung. Auch nach der Begnadigung durch Königin Isabella und einer weiteren Expedition geben seine Widersacher keine Ruhe, ihn und seine Entdeckung zu verleugnen.
Entstehungsgeschichte
Ridley Scott hat den 1992 erschienenen Film inszeniert. Gérard Depardieu, Armand Assante, Sigourney Weaver und Loren Dean bilden die hervorgehobene Besetzung. Erst ab sechzehn Jahren ist der Film freigegeben, was zur geschilderten Gewalt und Ausbeutung passt.
Hinter den Kulissen
Action, Abenteuer, Drama und Historie greifen hier ineinander, und die Reihenfolge verschiebt sich im Verlauf. Was als Aufbruchserzählung beginnt — Schiffe, offenes Meer, ein Ziel jenseits des Horizonts —, wird zum Drama über das, was auf die Ankunft folgt. Der Titel selbst setzt mit dem Wort Eroberung neben das Paradies den Begriff, der es aufhebt. Erzählerisch ist die Fallhöhe von Anfang an eingebaut: Die Geschichte führt eine Figur zum Erfolg und dann daran vorbei. Dass ein anderer vor ihr das Festland erreicht, verschiebt den Schwerpunkt vom Entdecken zum Verlieren des Anspruchs darauf.
Einordnung & Wirkung
Der Schnitt von 6,3 von 10 bei einigen hundert abgegebenen Stimmen deutet auf ein geteiltes Echo — solide, aber ohne Begeisterung. Vierunddreißig Jahre nach dem Erscheinen wird der Stoff zudem anders gelesen als zur Zeit seiner Entstehung, weil sich der Blick auf Kolonialgeschichte verschoben hat. Innerhalb des Historienfilms gehört der Titel zu den großformatigen Arbeiten, die eine historische Figur nicht als Vorbild, sondern als gescheiterten Menschen zeigen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gérard Depardieu als Christopher Columbus
- Armand Assante als Sanchez
- Sigourney Weaver als Queen Isabella
- Loren Dean als Older Fernando
- Ángela Molina als Beatrix
- Fernando Rey als Marchena
- Michael Wincott als Adrian de Moxica
- Kevin Dunn als Captain Mendez
- Tchéky Karyo als Martín Alonso Pinzón
- Frank Langella als Santangel
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Verfügbarkeit
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