15 Minutes of War (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fred Grivois |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Action, Drama, Historie |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-01-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (325 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Februar 1976 bringen Terroristen in der französischen Kolonie Dschibuti einen Schulbus in ihre Gewalt. Auf der überstürzten Flucht in Richtung des benachbarten Somalia wird das Fahrzeug beschädigt und bleibt im Niemandsland kurz vor der Grenze liegen.
Polizei und Armee riegeln den Grenzübergang ab, doch die Entführer drohen damit, die Kinder hinzurichten. Aus Paris wird eine Spezialeinheit geschickt, deren Kommando der besonnene Scharfschütze Gerval führt. Sein Auftrag verlangt äußerste Präzision: Die Geiselnehmer sollen ausgeschaltet werden, ohne dass auch nur eine der zwanzig Geiseln zu Schaden kommt. Dann ziehen auf der anderen Seite der Grenze somalische Truppen und Offiziere des KGB auf, und aus der Geiselnahme wird eine internationale Krise. Gerval muss damit rechnen, dass ein einziger Schuss einen Krieg auslösen kann.
Entstehungsgeschichte
Fred Grivois führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 2019. Olga Kurylenko und Alban Lenoir stehen an der Spitze der Besetzung, ergänzt durch Sébastien Lalanne und Michaël Abiteboul. Das Drama ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Kriegsfilm, Action, Drama und Historie greifen ineinander. Die Datierung auf Februar 1976 und die Zuordnung zur Historie verankern die Handlung in einer konkreten geschichtlichen Situation, in der mit dem KGB auch eine Großmacht ins Spiel kommt. Der Kriegsfilm und die Action liefern die militärische Dimension, das Drama das Gewicht einer Lage, in der das Leben von Kindern auf dem Spiel steht.
Der Titel verweist auf eine knapp bemessene Zeitspanne. Das passt zu einer Erzählung, die weniger auf einen langen Feldzug setzt als auf einen eng umrissenen Einsatz, bei dem alles von einem Moment abhängt. Wie bei jedem Stoff mit Kindern als Geiseln verlangt das einen ernsten, zurückhaltenden Ton.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,8 von 10 liegt spürbar über dem Mittelmaß, die Zahl der Stimmen bleibt mit einigen hundert allerdings überschaubar. Sieben Jahre nach dem Erscheinen ist der Film noch vergleichsweise jung. Im Umfeld des Kriegs- und Actionkinos fällt er dadurch auf, dass er einen spannungsgeladenen Einsatz mit einer politischen Lage verbindet, in der jede Entscheidung weit über den Ort des Geschehens hinausreicht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Olga Kurylenko als Jane Andersen
- Alban Lenoir als André Gerval
- Sébastien Lalanne als Pierre Cazeneuve
- Michaël Abiteboul als Georges Campère
- Vincent Perez als Général Favrart
- Guillaume Labbé als Jean-Luc Larrain
- David Murgia als Patrice Lorca
- Ben Cura als Phillip Shafer
- Josiane Balasko als Michèle Sampieri
- Kevin Layne als Barkhad
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Verfügbarkeit
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