2:37 - Two Thirty Seven (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Murali K. Thalluri |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-05-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 850.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (153 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An einer Schule laufen die Uhren an diesem Tag auf einen einzigen Moment zu: 2:37 Uhr nachmittags. Bis dahin begleitet die Geschichte mehrere Jugendliche durch Situationen, die zunächst wie gewöhnlicher Schulalltag wirken, sich aber zunehmend als Fassaden erweisen. Eine ungewollte Schwangerschaft bringt ein Geheimnis ans Licht, ein selbstsicherer Football-Spieler zeigt Risse hinter seiner Rolle, ein Außenseiter erträgt tägliche Demütigungen durch Mitschüler, ein Mädchen kämpft mit einer Essstörung, ein Schüler sucht verzweifelt die Anerkennung seiner Eltern, ein anderer flüchtet sich in Drogen. Ein Suizid steht im Raum, doch wer ihn begeht und warum, bleibt bis zum Ende offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2006 unter der Regie von Murali K. Thalluri. In den zentralen Rollen sind Teresa Palmer, Frank Sweet, Sam Harris und Charles Baird zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren, was den Ernst der behandelten Themen widerspiegelt.
Hinter den Kulissen
Die Erzählweise folgt mehreren Jugendlichen parallel und verknüpft ihre einzelnen Konflikte erst gegen Ende zu einem gemeinsamen Bild. Diese Konstruktion – verschiedene Perspektiven, die auf denselben Zeitpunkt zulaufen – erzeugt eine Spannung, die weniger aus äußerer Handlung als aus der schrittweisen Enthüllung innerer Zustände entsteht. Themen wie Essstörung, Mobbing, Drogenkonsum und familiärer Erwartungsdruck werden nicht als Nebenschauplätze behandelt, sondern als gleichwertige Ausschnitte eines Ganzen, das erst durch ihre Summe verständlich wird. Das Genre Drama wird hier konsequent genutzt, um psychische Belastung ohne actionhafte Auflösung darzustellen; die Ungewissheit, wer betroffen ist, hält die Aufmerksamkeit auf die Figuren selbst statt auf ein Ereignis.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Rezeption, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 2006 sind fast zwei Jahrzehnte vergangen, in denen sich der Umgang mit Themen wie Essstörungen, Mobbing und Suizid im Jugenddrama verändert hat. Innerhalb dieses Genres steht der Film für einen Ansatz, der mehrere jugendliche Schicksale bewusst nebeneinanderstellt, um zu zeigen, wie unterschiedlich sich innere Krisen hinter ähnlichen Fassaden verbergen können.
Bilder








Besetzung & Stab
- Teresa Palmer als Melody
- Frank Sweet als Marcus
- Sam Harris als Luke
- Charles Baird als "Uneven" Steven
- Joel Mackenzie als Sean
- Marni Spillane als Sarah
- Clementine Mellor als Kelly
- Sarah Hudson als Julz
- Gary Sweet als Mr. Darcy
- Amy Schapel als Lacey
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Verfügbarkeit
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