20 Feet from Stardom (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Morgan Neville |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-06-14 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.892.466 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (267 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Millionen Menschen haben ihre Stimmen unzählige Male gehört, ohne je einen Namen dazu zu kennen. Der Dokumentarfilm rückt Backgroundsängerinnen wie Lisa Fischer, Merry Clayton, Darlene Love, Tata Vega und Judith Hill ins Zentrum und lässt sie von ihrem Leben im Schatten der ganz großen Bühnen erzählen. Sie berichten von ihren eigenen Träumen, von dem, was es bedeutet, jahrzehntelang neben Superstars zu stehen, ohne selbst im Rampenlicht zu stehen. Musikgrößen wie Bruce Springsteen, Stevie Wonder, Mick Jagger und Sting kommen ebenfalls zu Wort, doch sie treten hier bewusst zurück und überlassen den Sängerinnen die Bühne für ihre eigenen Geschichten.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm entstand 2013 unter der Regie von Morgan Neville. Zu den porträtierten Sängerinnen zählen Darlene Love, Lisa Fischer, Merry Clayton und Judith Hill.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Dokumentarfilm und Musik legt den Fokus klar auf O-Ton, Archivmaterial und die Stimmen der Beteiligten selbst statt auf nachgestellte Szenen. Dass die bekannten Musiklegenden im Film ausdrücklich in den Hintergrund treten, während die sonst unsichtbaren Sängerinnen im Zentrum stehen, kehrt die übliche Hierarchie der Musikwelt um: Wer normalerweise die Bühne für andere bereitet, bekommt hier selbst die Bühne. Diese Anlage macht den Film weniger zu einer Chronik großer Konzerte als zu einer Sammlung persönlicher Lebensgeschichten, die sich um ein gemeinsames Thema gruppieren – Talent, das gehört, aber selten gesehen wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Anzahl an Stimmen bewegt sich der Film im oberen Mittelfeld dokumentarischer Musikporträts. Seit seiner Entstehung 2013 sind mittlerweile über zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an der Grundaussage etwas geändert hätte: Das Thema unsichtbarer Talente im Musikbusiness bleibt relevant. Innerhalb des Genres Musikdokumentation setzt sich der Film durch seinen Blickwinkel ab, indem er nicht die Stars, sondern jene porträtiert, die sie begleiten – eine Perspektive, die im Genre eher selten konsequent durchgehalten wird.
Bilder

Besetzung & Stab
- Darlene Love als Self
- Lisa Fischer als Self
- Merry Clayton als Self
- Judith Hill als Self
- Claudia Lennear als Self
- Táta Vega als Self
- Patti Austin als Self
- Mick Jagger als Self
- Stevvi Alexander als Self
- Bette Midler als Self
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Verfügbarkeit
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