24 Hour Party People (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Winterbottom |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Musik |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-02-13 |
| Einspielergebnis | 2.802.899 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (535 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Erzählt wird die Entwicklung der Musikszene von Manchester, von den späten 1970er Jahren bis 1997, aus Fakten und verfilmten Gerüchten. Die zentrale Figur ist Tony Wilson, der den Zuschauer durch den Film führt und sich immer wieder kommentierend direkt an die Kamera wendet.
Im Mittelpunkt stehen die Entstehung und Entwicklung des Labels Factory Records und die Bands, die mit ihm verbunden sind. Die erste Hälfte des Films widmet sich vor allem Joy Division und New Order, die zweite den Happy Mondays. Auch andere Bands aus diesem Umfeld wie A Certain Ratio und The Durutti Column tauchen auf. Mehrere Personen der Szene, darunter Tony Wilson selbst, Howard Devoto von den Buzzcocks und Mark E. Smith von The Fall, haben kleine Auftritte am Rand der Handlung.
Entstehungsgeschichte
Michael Winterbottom inszenierte den Film, der 2002 erschien. Steve Coogan, Lennie James, Paddy Considine und Shirley Henderson bilden die Besetzung.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Musik: Diese Kombination beschreibt einen Film, der eine Szene nicht ehrfürchtig, sondern mit Witz betrachtet. Dass Fakten und Gerüchte gleichberechtigt nebeneinanderstehen und die Hauptfigur die vierte Wand durchbricht, verrät eine Erzählhaltung, die ihre eigene Unzuverlässigkeit offen ausstellt.
Die Zweiteilung mit Joy Division und New Order auf der einen, den Happy Mondays auf der anderen Seite folgt der Chronologie des Labels. Die Auftritte der Musiker selbst am Rand verwischen die Grenze zwischen Nachstellung und Dokument, ein Kniff, der zum Grundton des Films passt.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,0 von 10 liegt im guten Bereich, getragen von einigen hundert Stimmen. Das Urteil ist positiv, die Basis schmal.
Vierundzwanzig Jahre nach dem Erscheinungsjahr 2002 steht „24 Hour Party People“ innerhalb des Musikfilms für den Typus der Szenechronik, die eine Stadt und ein Label über zwei Jahrzehnte begleitet und dabei die Erzählform selbst zum Thema macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steve Coogan als Tony Wilson
- Lennie James als Alan
- Paddy Considine als Rob
- Shirley Henderson als Lindsay
- Andy Serkis als Martin
- John Simm als Bernard
- Ralf Little als Hooky
- Danny Cunningham als Shaun
- Sean Harris als Ian
- Kate Magowan als Yvette
Weitere Filme von Michael Winterbottom
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.