A cambio de nada (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Daniel Guzmán |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-05-08 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (182 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Darío ist sechzehn und verbringt seine Tage mit Luismi, seinem Nachbarn und besten Freund, mit dem ihn eine Freundschaft verbindet, die so alt ist wie die eigene Erinnerung. Doch zu Hause zerbricht die Familie: Die Trennung der Eltern setzt Darío so zu, dass er von zu Hause wegläuft. Er beginnt, in der Werkstatt von Caralimpia zu arbeiten, einem alten Ganoven mit dem Auftreten eines Erfolgsmenschen, der ihm das Handwerk beibringt und ihn in fragwürdige Vorzüge des Lebens einweiht. Eine andere Begegnung verändert seinen Blick: Antonia, eine alte Frau, die mit ihrem Dreiradmoped ausrangierte Möbel einsammelt, zeigt Darío eine ganz andere Art, auf die Welt zu schauen. Zwischen familiärem Zerfall, zweifelhaften Vorbildern und unerwarteter Zuneigung sucht der Junge seinen eigenen Weg.
Entstehungsgeschichte
„A cambio de nada“ entstand 2015 unter der Regie von Daniel Guzmán. In den Hauptrollen sind Miguel Herrán, Antonio Bachiller, Antonia Guzmán und Felipe García Vélez zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft das Coming-of-Age-Motiv mit sozialem Realismus: ein Jugendlicher zwischen zerbrechender Familie, einer Grauzonen-Werkstatt und der Begegnung mit einer alten Frau, die abseits gesellschaftlicher Verwertungslogik lebt. Die Gegenüberstellung von Caralimpia, dessen Erfolgsfassade zweifelhafte Werte transportiert, und Antonia, die mit einfachsten Mitteln eine andere Lebenshaltung vorlebt, deutet auf ein Erzählprinzip, das Darío zwischen zwei sehr unterschiedlichen Ersatzfamilien und Weltbildern pendeln lässt. Die enge Freundschaft zu Luismi bildet dabei den emotionalen Ankerpunkt, während das eigentliche Elternhaus als Ort des Rückzugs verloren geht. Das Drama entfaltet sich weniger über äußere Ereignisse als über die schrittweise Neuordnung von Zugehörigkeit und Vertrauen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 aus einer eher schmalen Bewertungsbasis von rund 182 Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2015 liegen inzwischen zehn Jahre, ohne dass sich am Umfang der Rezeption viel geändert zu haben scheint, was auf einen eher kleinen, aber beständigen Kreis an Zuschauerinnen und Zuschauern hindeutet. Innerhalb des Dramengenres reiht sich der Titel in die Tradition sozial grundierter Coming-of-Age-Erzählungen ein, die auf große Effekte verzichten und stattdessen auf Figurenzeichnung setzen.
Bilder


Besetzung & Stab
- Miguel Herrán als Darío
- Antonio Bachiller als Luismi
- Antonia Guzmán als Antonia
- Felipe García Vélez als Justo Caralimpia
- Luis Tosar als Padre Darío
- María Miguel als Madre Darío
- Miguel Rellán als Profesor
- Adelfa Calvo als Madre Luismi
- Antonio Bachiller als Padre Luismi
- Patricia Santos als Alicia
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.