Ab in den Dschungel (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicolas Benamou |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-12-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 9.458.736 $ |
| Einspielergebnis | 24.563.629 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (1.430 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Franck hat den Ablauf im Kopf fertig durchgespielt. Ein Urlaub mit seiner Freundin Sonia und gemeinsamen Freunden, und mittendrin der Heiratsantrag: Als Reiseziel hat sich die Gruppe das Öko-Hotel von Sonias Vater in Brasilien ausgesucht, sodass die Verlobung gleich im Kreis der Familie gefeiert werden kann. So jedenfalls der Plan.
Die Wirklichkeit hält sich nicht daran. Der Schwiegervater in spe kann Franck nicht ausstehen, Sonias Großmutter ebenso wenig, und Trauzeuge Alain verschluckt aus Versehen den Verlobungsring. Am Ende verirrt sich Franck samt Freundeskreis und der im Rollstuhl sitzenden Großmutter im Dschungel, während Sonia und ihr Vater sich auf die Suche nach der verschwundenen Truppe machen. Welche Überraschungen dabei auf die Suchenden warten, sei hier nicht vorweggenommen.
Entstehungsgeschichte
Herausgekommen ist der Film 2015, inszeniert von Nicolas Benamou. Die Besetzung führt Philippe Lacheau, Alice David, Vincent Desagnat und Tarek Boudali zusammen, verteilt die Geschichte also auf ein Ensemble, statt sie an einer einzigen Hauptrolle aufzuhängen. Sehen dürfen ihn Jugendliche ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, und die Anlage der Handlung zeigt, welcher Bauart er folgt: Am Anfang steht ein Plan, der so genau ausformuliert ist, dass allein sein Scheitern die Erzählung ergibt. Jede Station treibt die Ausgangslage eine Stufe weiter ins Missliche, vom ablehnenden Schwiegervater über den verschluckten Ring bis zum Irrweg im Dschungel. Dass die Gruppe dabei eine Großmutter im Rollstuhl mitführt, verschärft die Lage zusätzlich und gibt der Komik eine handfeste körperliche Seite. Der Ortswechsel vom geordneten Hotel in unwegsames Gelände liefert das Gefälle, an dem sich die Figuren abarbeiten.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend abgegebene Stimmen ergeben einen Schnitt von 6,3 von 10. Das ist eine überschaubare Beteiligung, die Aussagekraft entsprechend begrenzt; der Wert liegt im mittleren Bereich, ohne dass eine ausgeprägte Spaltung in Zustimmung und Ablehnung erkennbar wäre. Elf Jahre nach dem Erscheinen steht der Film damit als Vertreter jener Ensemblekomödie da, die ihre Wirkung weniger aus einzelnen Pointen zieht als aus dem Zusammenspiel einer Gruppe, die gemeinsam in Schwierigkeiten gerät.
Bilder








Besetzung & Stab
- Philippe Lacheau als Franck
- Alice David als Sonia
- Vincent Desagnat als Ernest
- Tarek Boudali als Sam
- Christian Clavier als Alain
- Julien Arruti als Alex
- Charlotte Gabris als Estelle
- Valériane de Villeneuve als Yolande
- Élodie Fontan als Julie
- Jérôme Commandeur als Michel
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Verfügbarkeit
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