Addio fottuti musi verdi (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Francesco Capaldo |
|---|---|
| Genre | Komödie, Science Fiction |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-11-09 |
| Einspielergebnis | 822.764 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (399 Stimmen) |
Worum es geht
Ciro Priello ist jung, stammt aus Neapel und beherrscht sein Handwerk als Grafiker hervorragend. Nur nützt ihm das wenig: Eine Stelle, die ihn zufriedenstellt und seine Fähigkeiten zu schätzen weiß, findet er nicht. Seine Bewerbungsunterlagen hat er inzwischen praktisch überallhin verschickt, ohne dass sich etwas Passendes ergeben hätte.
Also bleibt nur noch ein Adressat übrig, an den bislang niemand gedacht hat: das Weltall. Ciro schickt eine Kopie seines Lebenslaufs ins All, und tatsächlich tut sich dort eine Tür auf. Eine außerirdische Gesellschaft, die auf Kompetenz und Leistung setzt, bietet ihm die Möglichkeit, für sie zu arbeiten. Was ihn in dieser Welt erwartet und ob sie hält, was sie verspricht, bleibt vorerst offen.
Entstehungsgeschichte
Francesco Capaldo inszenierte den Film, der 2017 erschien. Ciro Priello, Fabio Balsamo, Simone Russo und Beatrice Arnera bilden die Besetzung. Auffällig ist, dass die Hauptfigur denselben Vor- und Nachnamen trägt wie der erstgenannte Darsteller.
Hinter den Kulissen
Komödie und Science Fiction verbinden sich hier zu einer Satire mit klarer Stoßrichtung. Das fantastische Element, die Arbeit für Außerirdische, dient nicht als Kulisse für Raumschlachten, sondern als Spiegel für ein sehr irdisches Problem: die Jobsuche junger, gut ausgebildeter Menschen, die keine Anerkennung finden.
Der Gegensatz ist deutlich gesetzt. Auf der Erde bleibt Können unbelohnt, im All dagegen herrscht angeblich das Leistungsprinzip. Aus dieser Umkehrung zieht die Geschichte ihren Witz, und sie legt nahe, dass der Film mit einem Augenzwinkern über Arbeitswelt und Aufstiegschancen spricht. Der Umstand, dass der Held seinen Lebenslauf buchstäblich ins Leere schickt, macht das Gefühl vieler Bewerber zur wörtlich genommenen Handlung.
Dass die Hauptfigur den Namen ihres Darstellers trägt, deutet zudem auf eine Erzählweise hin, die Figur und Spieler bewusst nah beieinanderhält.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Durchschnitt von 5,6 von 10 fällt die Bewertung verhalten aus und liegt knapp über der Mitte der Skala. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, was für eine Tendenz reicht, aber kein festes Urteil erlaubt.
Neun Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für Science-Fiction-Komödien, die das Genre nutzen, um gesellschaftliche Fragen zuzuspitzen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Ciro Priello als Ciro
- Fabio Balsamo als Fabio
- Simone Russo als Tenente Ruzzo
- Beatrice Arnera als Matilda
- Roberto Zibetti als Brandon
- Fortunato Cerlino als Felacone Senior
- Salvatore Esposito als Felacone Junior
- Gigi D'Alessio als Se stesso
- Rosalia Porcaro als Madre Ciro
- Marco Mario De Notaris als Parcheggiatore
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