After the Storm (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hirokazu Kore-eda |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-05-21 |
| Einspielergebnis | 272.132 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (408 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ryota hat bessere Tage gesehen. Einst war er ein preisgekrönter Schriftsteller, heute schlägt er sich mehr schlecht als recht als Privatdetektiv durch. Das Geld reicht kaum für den Unterhalt seines Sohnes Shingo, und was übrig bleibt, verspielt er bei Wetten.
Seine geschiedene Frau Kyoko bringt für dieses Leben keinerlei Verständnis auf. Auch zu seiner alten Mutter Yoshiko ist das Verhältnis nicht so, wie es sein könnte. Ryota steht damit zwischen drei Menschen, die ihm nahestehen sollten und von denen er sich doch weit entfernt hat.
Dann zieht eine stürmische Nacht herauf. Unerwartet ergibt sich die Gelegenheit, der Familie wieder näherzukommen. Ob Ryota sie zu nutzen weiß, bleibt zunächst offen.
Entstehungsgeschichte
Hirokazu Kore-eda führte Regie bei diesem Drama aus dem Jahr 2016. Hiroshi Abe steht an erster Stelle der Besetzung, die insgesamt vier Hauptnamen umfasst. Das passt zu einer Geschichte, die sich auf eine kleine Familienkonstellation aus Vater, geschiedener Frau, alter Mutter und Sohn beschränkt.
Der Film konzentriert sich auf ein einziges Genre. Es gibt keine Nebenlinien in Richtung Krimi oder Komödie, obwohl der Beruf des Privatdetektivs solche Wege eröffnen würde.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte ist bewusst klein gehalten. Im Mittelpunkt steht kein großes Ereignis, sondern ein Mann, der sich in Ausreden und Wetten eingerichtet hat. Der Absturz vom ausgezeichneten Autor zum Detektiv mit Geldsorgen wird als Ausgangslage gesetzt, nicht als Drama inszeniert.
Das Wetter übernimmt eine erzählerische Funktion. Ein Sturm zwingt Menschen an einen Ort und hebt Gewohnheiten für eine Nacht auf. So entsteht ein Raum, in dem Gespräche möglich werden, die im Alltag ausweichen würden. Drei Generationen treffen darin aufeinander: die Mutter, der Sohn, der selbst Vater ist, und das Kind.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 7,2 von 10. Einige hundert Stimmen stehen dahinter, eine noch überschaubare, aber aussagekräftige Basis. Der Wert zeigt eine klar positive Aufnahme bei jenen, die den Film gesehen haben.
Zehn Jahre nach seinem Erscheinen steht der Film für eine Form des Familiendramas, die ohne Zuspitzung auskommt. Wer im Genre nach leisen Tönen sucht, nach Figuren, die an ihren eigenen Schwächen scheitern und doch nicht aufgegeben werden, findet hier einen Titel, der genau diese Spannung zwischen Enttäuschung und Annäherung ausleuchtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hiroshi Abe als Ryota Shinoda
- Kirin Kiki als Yoshiko Shinoda
- Yoko Maki als Kyoko Shiraishi
- Taiyo Yoshizawa als Shingo Shiraishi
- Satomi Kobayashi als Chinatsu Nakashima
- Sosuke Ikematsu als Kento Machida
- Lily Franky als Koichiro Yamabe
- Isao Hashizume als Mitsuru Niida
- Kanji Furutachi als Miyoshi
- Shono Hayama als Sanada
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Verfügbarkeit
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