Ah ! Si j'étais riche (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michel Munz |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-11-27 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (114 Stimmen) |
Worum es geht
Aldo Bonnard steckt in einer Krise, die sich von allen Seiten zuspitzt: Seine Frau will die Scheidung, Schulden türmen sich auf, und auch sein Job steht auf der Kippe. Ausgerechnet in diesem Moment gewinnt er im Lotto eine beträchtliche Summe. Bevor er die Nachricht seiner Frau überbringen kann, entdeckt er, dass sie ihn mit ihrem neuen Chef betrügt. Damit steht Aldo vor einer Entscheidung: den Gewinn mit ihr und ihrem Liebhaber teilen oder das Geld verschweigen und erst nach der Scheidung offiziell als Gewinner auftreten. Er entscheidet sich für die zweite Variante und lebt fortan ein Doppelleben – nach außen der gebeutelte Ehemann, im Verborgenen ein Mann mit plötzlichem Reichtum.
Entstehungsgeschichte
Der französische Film entstand 2002 unter der Regie von Gérard Bitton. In den Hauptrollen sind Jean-Pierre Darroussin, Valeria Bruni Tedeschi, Richard Berry und François Morel zu sehen. Es handelt sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft einen klassischen Ehebruchskonflikt mit dem Motiv des heimlichen Geldsegens und macht daraus eine Situationskomödie, die auf Verstellung und Doppelleben aufbaut. Dass Aldo seinen Gewinn ausgerechnet vor jenen Menschen verbirgt, die ihn hintergangen haben, verschiebt die klassische Dreieckskonstellation aus Ehefrau und Liebhaber zu einer Frage von Macht und Vergeltung durch Geld statt durch offene Konfrontation. Die Besetzung mit Darroussin als vermeintlich glücklosem Ehemann und Bruni Tedeschi als untreuer Frau deutet auf ein Kammerspiel menschlicher Schwächen hin, das komödiantisch statt dramatisch aufgelöst wird. Die Konstruktion aus Zufall, Betrug und Täuschung liefert dabei genug Reibung für ein Verwechslungs- und Versteckspiel über mehrere Ebenen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten lässt. Seit der Veröffentlichung 2002 sind über zwei Jahrzehnte vergangen, in denen der Titel offenbar nur wenig öffentliche Resonanz gefunden hat. Innerhalb der französischen Komödientradition reiht er sich in eine Reihe von Filmen ein, die Eheprobleme und plötzlichen Wohlstand als komisches Motiv nutzen, ohne dass sich aus den vorliegenden Zahlen eine besondere Stellung im Genre ablesen lässt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Jean-Pierre Darroussin als Aldo
- Valeria Bruni Tedeschi als Alice
- Richard Berry als Gérard dit Gégé
- François Morel als Jean-Phil
- Héléna Noguerra als Priscille
- Tony Gaultier als Morillon
- Zinedine Soualem als Monsieur Benhassine
- Didier Flamand als Monsieur Agénor
- Darry Cowl als Monsieur Sylvain
- Aurélie Boquien als Madame Benhassine
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Verfügbarkeit
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