Aileen: Leben und Tod einer Serienmörderin (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nick Broomfield |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Krimi |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-11-21 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (154 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Januar 1991 wird in den USA eine Frau verhaftet, die sieben Menschen getötet hat: Aileen Wuornos. Sie wird zum Tode verurteilt und 2002 hingerichtet. Der Film begleitet ihre Geschichte bis zu einem Gespräch, das die Filmemacher am Tag vor der Hinrichtung noch mit ihr führen. Erzählt wird das Bild einer psychisch schwer gestörten Frau und ihrer Taten, zugleich richtet sich der Blick auf das amerikanische Justizsystem, das mit ihrem Fall umgehen musste. Neben Aileen Wuornos selbst kommen ihre Mutter Diane Wuornos und Arlene Pralle zu Wort, die Teil ihres Umfelds waren.
Entstehungsgeschichte
Die Regie des Dokumentarfilms aus dem Jahr 2003 liegt bei Joan Churchill. Vor der Kamera stehen Aileen Wuornos, Nick Broomfield, Diane Wuornos und Arlene Pralle. Broomfield tritt dabei nicht nur als Gesprächspartner auf, sondern ist als Filmemacher selbst Teil des Geschehens. Eine Altersfreigabe ist nicht überliefert.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Dokumentarfilm und Krimi zugleich zeigt, worum es dem Film geht: nicht um eine nacherzählte Tat, sondern um eine reale Kriminalgeschichte, die mit dokumentarischen Mitteln aufgearbeitet wird. Dass die Filmemacher selbst als Figuren im Bild erscheinen, deutet auf eine Erzählweise hin, die die eigene Recherche und die Gespräche mit Aileen Wuornos zum Teil der Geschichte macht, statt sie nur von außen zu betrachten. Die Nähe zum Gerichtssystem als zweitem Thema neben der Tat selbst legt nahe, dass der Film die Grenze zwischen individueller Schuld und institutionellem Umgang mit einer psychisch kranken Täterin auslotet, ohne dabei eine der beiden Seiten zu vereinfachen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was dokumentarische Kriminalfälle dieser Art an Publikumsreaktion erhalten. Seit der Veröffentlichung 2003 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, in denen sich der Fall Aileen Wuornos als eigenständiger Gegenstand dokumentarischer Auseinandersetzung gehalten hat. Innerhalb des Genres dokumentarischer Kriminalfälle steht der Film für einen Ansatz, der die letzten Lebensmonate einer verurteilten Täterin direkt begleitet, statt die Geschichte allein rückblickend zu rekonstruieren.
Bilder


Besetzung & Stab
- Aileen Wuornos als Self (archive footage)
- Nick Broomfield als Self
- Diane Wuornos als Self
- Arlene Pralle als Self (archive footage)
- Tyria Moore als Self (archive footage)
- Dawn Botkins als Self
- Michelle Chauvin als Self
- Dick Mills als Self (archive footage)
- Dennis Allen als Self
- Jeb Bush als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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