Alles ist erleuchtet (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Liev Schreiber |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-09-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.601.974 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (842 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Manche Menschen sammeln Briefmarken, Zigarrenbanderolen oder Teetassen. Jonathan sammelt Familienerinnerungen: Fotos, Karten, Gebisse, Handvoll Staub, alles einzeln in Tütchen verpackt und an der Wand befestigt. Nun ist er hinter einer Erinnerung her, die sich schwerer beschaffen lässt als alles bisher Gesammelte. Er bricht in die Ukraine auf, um die Frau zu finden, die seinen Großvater 1942 vor den Nazis rettete. An seiner Seite reist ein ukrainischer Fremdenführer, und aus der Suche wird ein Aufeinandertreffen zweier Kulturen. Wohin der Weg die beiden am Ende bringt, ist ein Ort, den sie so nicht erwartet hatten; mehr sei hier nicht verraten.
Entstehungsgeschichte
Der Spielfilm stammt aus dem Jahr 2005, Regie führte Liev Schreiber. Elijah Wood übernimmt die Hauptrolle des verschlossenen Jonathan, Eugene Hutz spielt dessen ukrainischen Begleiter mit Sprachfehler. Zum Ensemble zählen außerdem Борис Лёскин und Jana Hrabětova. Sehen dürfen die Produktion Jugendliche ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Komödie und Drama beschreibt eine Gratwanderung. Eine Fahrt, deren Anlass ein Verbrechen an Jonathans Familie ist, wird zugleich als Roadmovie erzählt, mit dem Personal einer Verständigungskomödie: dem Sammler, dem Begleiter, dem fremden Land. Die Anlage lebt davon, dass die Missverständnisse zwischen den Reisenden komisch wirken dürfen, während der Grund ihrer Reise es nicht ist. Dass sich eine Bewegung im Raum mit einer Bewegung in die Vergangenheit koppelt, gibt der Erzählung eine doppelte Richtung: Je weiter die beiden kommen, desto näher rücken sie an das Jahr 1942 heran.
Einordnung & Wirkung
Bei einigen hundert abgegebenen Stimmen kommt der Film auf 7,3 von 10 — ein deutlich zustimmendes Ergebnis, das jedoch auf einer überschaubaren Grundlage steht und deshalb eher eine Tendenz als ein gesichertes Urteil abbildet. 21 Jahre nach dem Erscheinen liest er sich als ruhiger Vertreter jener Erzählungen, die Komik und Erinnerungsarbeit nebeneinander stellen, ohne sich für eine der beiden Seiten zu entscheiden. Innerhalb seines Doppelgenres steht er dem Drama näher, als die verspielte Ausgangsbeschreibung vermuten lässt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Elijah Wood als Jonathan Safran Foer
- Eugene Hutz als Alex
- Boris Lyoskin als Grandfather
- Jana Hrabětova als Jonathan's Grandmother
- Jonathan Safran Foer als Leaf Blower
- Stephen Samudovsky als Jonathan's Grandfather Safran
- Oleksandr Choroshko als Alexander Perchov, Father
- Gil Kazimirov als Igor
- Zuzana Hodková als Alex's Mother
- Ljubomir Dezera als Young Jonathan
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Verfügbarkeit
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