Altamira (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hugh Hudson |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-04-01 |
| Budget | 8.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (144 Stimmen) |
Worum es geht
Im Jahr 1868 stößt der spanische Naturwissenschaftler Marcelino Sanz de Sautuola eher beiläufig auf Höhlenmalereien in Altamira im Norden Spaniens, deren Alter auf die Steinzeit zurückgeht. Statt Anerkennung erntet er Misstrauen: Die akademische Fachwelt weigert sich, die Funde ernst zu nehmen, unterstellt ihm sogar, die Bilder gefälscht zu haben, um sich zu bereichern. Von diesem Moment an dreht sich Sautuolas Leben um zwei Kämpfe zugleich – den um die wissenschaftliche Anerkennung der Malereien und den um seinen persönlichen Ruf, den die Anschuldigungen der Experten beschädigt haben.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2016 unter der Regie von Hugh Hudson und ist im Original unter dem Titel "Finding Altamira" bekannt. In den Hauptrollen sind Antonio Banderas, Golshifteh Farahani, Rupert Everett und Pierre Niney zu sehen. Es handelt sich um ein Drama mit historischem Hintergrund.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie legt den Fokus klar auf den inneren wie äußeren Konflikt der Hauptfigur statt auf spektakuläre Inszenierung. Dass die Geschichte einen einzelnen Mann gegen ein etabliertes akademisches System stellt, verweist auf ein klassisches Muster historischer Dramen: die Auseinandersetzung zwischen individueller Beobachtung und institutioneller Autorität. Die internationale Besetzung mit spanischen, iranischen, britischen und französischen Darstellern deutet auf eine Produktion an, die über nationale Grenzen hinweg ein europäisches Publikum ansprechen wollte. Die Konzentration der Handlung auf Sautuolas jahrelangen Kampf um Anerkennung legt nahe, dass der Film weniger auf die archäologische Entdeckung selbst als auf deren menschliche und gesellschaftliche Folgen abzielt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Resonanz offenbar viel geändert hat. Innerhalb des historischen Dramas reiht sich der Stoff in eine Tradition von Filmen ein, die reale wissenschaftliche oder gesellschaftliche Auseinandersetzungen aus vergangenen Jahrhunderten aufgreifen und daraus persönliche Konflikte entwickeln.
Bilder




Besetzung & Stab
- Antonio Banderas als Marcelino
- Golshifteh Farahani als Conchita
- Rupert Everett als Monseñor
- Pierre Niney als Paul Ratier
- Henry Goodman als De los Ríos
- Tristán Ulloa als Abbé Breuil
- Irene Escolar als María
- Allegra Allen als María Sautuola
- Clément Sibony als Cartailhac
- Javivi als Harlé
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Verfügbarkeit
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