An jedem verdammten Sonntag (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Oliver Stone |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 162 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-12-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 55.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 100.230.832 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.880 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Miami Sharks stecken in der Krise. Erst fällt der Spielmacher aus, dann sein Ersatz — und auf das Feld muss Willie Beamen, der dritte Mann auf der Liste, der bis dahin nie gebraucht wurde.
Beamen ist zunächst überfordert, wird dann außerordentlich gut und gerät genau deshalb mit Trainer Tony D'Amato aneinander, der auf Mannschaft besteht, wo Beamen auf sich selbst setzt. Über beiden steht Christina Pagniacci, die neue Eigentümerin, für die der Verein zuerst ein Geschäft ist.
Entstehungsgeschichte
Oliver Stone führte Regie und schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Daniel Pyne und John Logan. Die Anregungen kamen aus mehreren Quellen, unter anderem aus einem Buch über einen ehemaligen Spielmacher der 49ers und aus der Abrechnung "You're Okay, It's Just a Bruise" des früheren Mannschaftsarztes Robert Huizenga.
Al Pacino spielt den Trainer D'Amato, Jamie Foxx den Beamen, Cameron Diaz die Eigentümerin, Dennis Quaid den alternden Spielmacher Rooney und James Woods den Mannschaftsarzt. In Nebenrollen treten die Footballspieler Dick Butkus, Johnny Unitas und Terrell Owens auf.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde vier Monate lang in Miami, mit fünf Zwölfstundentagen pro Woche. Stone selbst nannte die Produktion ein Ungeheuer.
Die NFL drohte mit einer Klage, als sie erfuhr, wie kritisch der Film angelegt war, und untersagte den Vereinen die Mitarbeit. Drei Mannschaften setzten sich darüber hinweg — die Miami Dolphins, die Denver Broncos und die San Francisco 49ers. Der Streit kostete acht Monate Verzögerung.
Der Stil ist entsprechend aggressiv: sehr schneller Schnitt, bewegliche Kamera von Salvatore Totino, ständiger Materialwechsel.
Einordnung & Wirkung
Die Kritik hob vor allem die Wucht des Films und Al Pacinos Darstellung hervor; Spiegel Online nannte ihn furios.
Bei der Berlinale 2000 war der Film für den Goldenen Bären nominiert. Cameron Diaz erhielt einen Blockbuster Award und einen ALMA Award, Komponist Richard Horowitz einen BMI Award. Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden stufte ihn als besonders wertvoll ein.
Der Vorwurf, den der Film erhebt, betrifft weniger den Sport als das Geschäft dahinter: Spieler werden gespritzt und wieder aufs Feld geschickt, solange sie sich verwerten lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Al Pacino als Tony D'Amato
- Cameron Diaz als Christina Pagniacci
- Dennis Quaid als Jack 'Cap' Rooney
- James Woods als Dr. Harvey Mandrake
- Jamie Foxx als Willie Beamen
- LL Cool J als Julian Washington
- Matthew Modine als Dr. Ollie Powers
- Jim Brown als Montezuma Monroe
- Lawrence Taylor als Luther 'Shark' Lavay
- Bill Bellamy als Jimmy Sanderson
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