Angels' Share - Ein Schluck für die Engel (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ken Loach |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-06-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 13.090.471 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (637 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Robbie ist jung, und er ist knapp an einer Haftstrafe vorbeigekommen. Auf die Beine bringt ihn das nicht. Er hat jetzt einen kleinen Sohn zu versorgen, doch sein Leben als Straftäter lässt er deshalb nicht hinter sich; Diebstahl und Täuschung sind das Einzige, was er als Mittel des Weiterkommens kennt.
Im Rahmen der gemeinnützigen Arbeit, die ihm zur Abgeltung seiner Strafe auferlegt wird, begegnet er Henri, einem Mann mit Leidenschaft für Whisky. Der weiht ihn in die Geheimnisse des Getränks ein, und dabei zeigt sich eine unerwartete Begabung: Robbie schmeckt die Zutaten heraus, schätzt das Alter, erkennt, welcher Jahrgang der wertvollste ist. Eine neue Aussicht tut sich auf. Nur bleibt die Frage, was jemand damit anfängt, der zugleich ein angeborenes Talent fürs Stehlen und Betrügen mitbringt.
Entstehungsgeschichte
Ken Loach inszenierte den Film, der 2012 herauskam und im Original The Angels' Share heißt. Zu sehen sind Paul Brannigan, Siobhan Reilly, John Henshaw und Gary Maitland. Die Freigabe gilt ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Komödie sind hier keine Abwechslung, sondern dieselbe Sache aus zwei Blickwinkeln. Die Ausgangslage ist hart: eine beinahe verhängte Haftstrafe, Verantwortung für ein Kind, keine sichtbaren Auswege. Der komische Ton entsteht daraus, dass ausgerechnet eine feine, gehobene Kennerschaft zum Werkzeug eines Mannes wird, dem alle Türen dorthin verschlossen sind.
Erzählerisch beruht das auf einer sauberen Umkehrung: Was als Strafmaßnahme gedacht war, wird zur Ausbildung. Und die Fähigkeit, die den Ausweg verspricht, ist ein sinnliches Talent, also etwas, das niemand vergeben oder aberkennen kann. Die Frage am Schluss bleibt bewusst offen und markiert den eigentlichen Konflikt: ob eine Begabung reicht, wenn die Gewohnheiten bleiben. Die vier Besetzungsnamen deuten auf ein Ensemble hin, in dem der Kreis um Robbie mitgetragen wird und die Geschichte nicht allein an einer Figur hängt.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,9 von 10 liegt spürbar über der Mitte, stützt sich aber auf eine Stimmenzahl im dreistelligen Bereich und damit auf eine noch schmale Basis. Vierzehn Jahre nach 2012 steht der Film für eine Spielart des Sozialdramas, die ihre Figuren nicht vorführt, sondern ihnen einen Umweg zugesteht.
Bilder




Besetzung & Stab
- Paul Brannigan als Robbie
- Siobhan Reilly als Leonie
- John Henshaw als Harry
- Gary Maitland als Albert
- William Ruane als Rhino
- Jasmin Riggins als Mo
- Scott Dymond als Willy
- Scott Kyle als Clancy
- Neil Leiper als Sniper
- James Casey als Dougie
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Verfügbarkeit
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