Angriff der Killertomaten (1978)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John De Bello |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1978-10-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 100.420 $ |
| Einspielergebnis | 567.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (351 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Bedrohung sucht das Land heim, mit der niemand gerechnet hat: Tomaten. Früchte aller Größen und Handelsklassen haben sich zu einem regelrechten Rachefeldzug formiert und walzen nieder, was sich ihnen in den Weg stellt. Wer oder was ihnen begegnet, endet als Ketchup.
Rücksicht kennen die roten Angreifer nicht. Hausfrauen geraten ebenso ins Visier wie kleine Kinder und alte Damen, und selbst die CIA steht der Invasion aus dem Gemüsebeet machtlos gegenüber. Der Zorn der Früchte scheint grenzenlos, und die Frage, wie man einem Gegner beikommt, der sonst im Salat landet, wird zur ernsten Angelegenheit.
Entstehungsgeschichte
Hinter der Kamera stand John De Bello, der den Film 1978 herausbrachte; im Original heißt er „Attack of the Killer Tomatoes!“. Vor der Kamera agieren David Miller, George Wilson, Sharon Taylor und J. Stephen Peace. Die Freigabe ab 12 Jahren zeigt, dass der Horror hier vor allem als Spielmaterial dient und das Gemetzel in erster Linie komisch gemeint ist.
Hinter den Kulissen
Komödie, Horror und Science Fiction treffen in diesem Film aufeinander, und schon die Prämisse erklärt, warum. Ein Angriff mordlustiger Tomaten übernimmt die Muster des Monsterfilms, in dem die Menschheit von einer unerwarteten Macht überrollt wird, und kippt sie ins Absurde. Die Bedrohung ist so alltäglich, dass jede ernst gemeinte Abwehrmaßnahme zwangsläufig lächerlich wirkt.
Gerade daraus bezieht die Geschichte ihren Witz. Die Staatsmacht in Gestalt der CIA scheitert an Obst, die Opfer sind denkbar harmlose Menschen, und das Endprodukt der Angriffe ist ausgerechnet Ketchup. Die Anlage zielt nicht auf Grusel, sondern auf das Vergnügen, die Versatzstücke des Katastrophenkinos mit einem möglichst albernen Gegner durchzuspielen.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 5,1 von 10 bei wenigen hundert Stimmen zeigt ein gespaltenes Publikum. Das passt zu einem Film, dessen Humor bewusst albern angelegt ist: Wer diese Art von Unsinn schätzt, wird anders urteilen als jemand, der echten Grusel erwartet.
48 Jahre nach seinem Erscheinen steht der Film für eine Spielart des Genres, die den Monster- und Invasionsfilm nicht erneuert, sondern parodiert. Sein Reiz liegt in einer Prämisse, die sich in einem einzigen Titel zusammenfassen lässt.
Bilder







Besetzung & Stab
- David Miller als Mason Dixon
- George Wilson als Jim Richardson
- Sharon Taylor als Lois Fairchild
- J. Stephen Peace als Wilbur Finletter
- Ernie Meyers als The President
- Eric Christmas als Senator Polk
- Jack Riley als Salesman
- Nigel Barber als Guard at Gate
- John De Bello als Janitor / Charles White
- Gregg Berger als Sergeant
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