Animalia (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Thomas Cailley |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-10-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.138.503 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (971 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer nahen Zukunft wird die Menschheit von einer rätselhaften Krankheit heimgesucht, die einige Menschen nach und nach in tierähnliche Kreaturen verwandelt. Beim Transfer in ein eigens gebautes Zentrum, in dem die genetischen Mutationen aufgehalten werden sollen, kommt es zu einem Unfall. Die Betroffenen ziehen sich in die umliegende Wildnis zurück, und in der örtlichen Gemeinde schlägt die Angst vor dem Andersartigen in offene Feindseligkeit um. Unter den Verschwundenen ist die Mutter des 16-jährigen Émile. Gemeinsam mit seinem Vater François macht er sich auf die verzweifelte Suche nach ihr. Während François an der Vergangenheit festhält, bemerkt Émile erste Mutationen an seinem eigenen Körper.
Entstehungsgeschichte
Thomas Cailley führte Regie bei dem 2023 erschienenen Film. Romain Duris und Paul Kircher spielen Vater und Sohn, François und Émile. Daneben spielen Adèle Exarchopoulos und Tom Mercier. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren, was ihn trotz des Krankheits- und Verwandlungsmotivs einem jüngeren Publikum öffnet.
Hinter den Kulissen
Abenteuer, Drama und Science Fiction greifen hier ineinander, ohne dass eines die anderen verdrängt. Das phantastische Element, die Verwandlung, ist gesetzt; die Erzählung interessiert sich vor allem für die Reaktionen darauf. Für eine Gemeinde, die aus Angst feindselig wird, und für eine Familie, die damit zurechtkommen muss. Die Suche nach der Mutter gibt der Geschichte eine Bewegung nach außen, in die Wildnis, die beginnenden Mutationen bei Émile eine zweite nach innen. Dass Vater und Sohn dabei unterschiedlich blicken, der eine zurück, der andere auf sich selbst, legt einen Konflikt an, der sich nicht auflösen ließe, indem die Mutter gefunden wird.
Einordnung & Wirkung
6,9 von 10 bei einigen hundert Stimmen ergeben ein freundliches, aber nicht überschwängliches Bild; die Stimmenzahl bleibt gering. Drei Jahre nach 2023 ist der Film noch neu genug, dass sich seine Stellung im Genre erst abzeichnet. Innerhalb der Science Fiction gehört er zu den Arbeiten, die keine großen Apparate aufbieten, sondern eine einzige Prämisse ernst nehmen und ihre Folgen im Nahbereich durchspielen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Romain Duris als François
- Paul Kircher als Émile
- Adèle Exarchopoulos als Julia
- Tom Mercier als Fix
- Billie Blain als Nina
- Xavier Aubert als Jacques
- Saadia Bentaïeb als Naïma
- Gabriel Caballero als Victor
- Iliana Khelifa als Maëlle
- Paul Muguruza als Jordan
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Verfügbarkeit
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