Annabell und die fliegenden Rentiere (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roy Wilson |
|---|---|
| Genre | Familie, Animation, Musik, Abenteuer |
| Laufzeit | 54 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-10-21 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (109 Stimmen) |
Worum es geht
An Heiligabend kommt auf dem Hof eines Bauern ein Kälbchen namens Annabelle zur Welt. Schnell freundet sie sich mit Billy an, dem Sohn des Bauern, der seit einem traumatischen Erlebnis – einem Scheunenbrand in einer Weihnachtsnacht – kein Wort mehr spricht und deshalb von anderen Kindern gemieden wird. Zwischen dem Kalb und dem stillen Jungen entsteht eine enge Verbindung, die sich in gemeinsamen Streichen und kleinen Abenteuern zeigt, etwa einer wilden Schlittenfahrt, die den Gartenzaun eines Nachbarn zu Fall bringt. Eine besondere Rolle spielt eine alte Hoflegende: An Weihnachten, und nur an diesem einen Tag im Jahr, können die Tiere im Stall sprechen – das Schwein, das Pferd, der Hahn und die anderen Bewohner der Scheune eingeschlossen. Wie diese Gabe Billys Geschichte am Ende berührt, bleibt hier unerzählt.
Entstehungsgeschichte
„Annabell und die fliegenden Rentiere“ entstand 1997 unter der Regie von Roy Wilson als Animationsfilm für die ganze Familie. Die englischsprachigen Stimmen stammen von Randy Travis, Kath Soucie, Aria Noelle Curzon und Jerry Van Dyke. Der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Familien-, Musik- und Abenteuerfilm mit weihnachtlichem Rahmen richtet die Erzählung klar auf ein Publikum aus, das kindgerechte Emotionen sucht: Freundschaft über Artgrenzen hinweg, ein stummes Kind, das Verständnis braucht, und ein magisches Element, das nur einmal im Jahr wirkt. Dass die Tiere ausgerechnet an Weihnachten sprechen können, verstärkt den Charakter eines Weihnachtsmärchens, in dem das Wunderbare an einen einzigen, besonderen Tag gebunden ist. Die Musiknummern deuten darauf hin, dass Gesang als erzählerisches Mittel eingesetzt wird, um Gefühle zu transportieren, die Billy selbst nicht aussprechen kann.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Veröffentlichung 1997 sind mittlerweile 28 Jahre vergangen, was ihn in die Reihe der animierten Weihnachtsfilme der späten 1990er Jahre einordnet, einer Zeit, in der solche familienfreundlichen Feiertagsgeschichten mit tierischen Hauptfiguren verbreitet waren. Die schmale Stimmenbasis lässt darauf schließen, dass der Titel heute eher ein Nischenpublikum anspricht als breite Bekanntheit genießt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Randy Travis als Adult Billy / Narrator (voice)
- Kath Soucie als Annabelle (voice)
- Aria Noelle Curzon als Child Emily (voice)
- Jerry Van Dyke als Grandpa Baker (voice)
- Jennifer Darling als Star (voice)
- Jerry Houser als Slim (voice)
- Steve Mackall als Owliver (voice)
- Mary Kay Bergman als Hens (voice)
- Tress MacNeille als Hens (voice)
- Brian Cummings als Brewster (voice)
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Verfügbarkeit
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