Another Happy Day (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sam Levinson |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-11-18 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 355.688 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (124 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Hochzeit auf dem Landsitz der Mutter sollte ein Anlass zur Freude sein, doch für Lynn wird sie zur Zerreißprobe. Ihr ältester Sohn heiratet, aufgewachsen ist er beim Vater und dessen neuer Frau, die sich nach Lynns Eindruck zu sehr in den Mittelpunkt der Feier drängt. Dazu kommt die eigene Mutter, kühl und distanziert, bei der Lynn sich zeitlebens wie eine Enttäuschung fühlte. Ihre beiden jüngeren Kinder bringen eigene Krisen mit, Drogen und Depressionen prägen ihren Alltag. Zwischen alten Verletzungen, ungelösten Konflikten mit dem Ältesten und der angespannten Familienkonstellation entlädt sich die Stimmung schließlich in einem Streit, dessen Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2011 unter der Regie von Sam Levinson und verbindet Komödie und Drama zu einer Familienerzählung. In den Hauptrollen sind Ellen Barkin als Lynn, Ezra Miller, Ellen Burstyn und Demi Moore zu sehen. Diese Besetzung deckt mehrere Generationen ab und spiegelt so die verschachtelte Familienstruktur der Geschichte wider.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zu einem Stoff, der Familienfeiern als Bühne für verdrängte Konflikte nutzt. Die Anlage der Geschichte, mit mehreren Generationen einer zerrütteten Familie, die auf engem Raum aufeinandertreffen, erzeugt automatisch Reibung: alte Kränkungen, konkurrierende Elternfiguren, Kinder mit eigenen Problemen. Dass die Erzählung sich auf einen einzelnen Anlass konzentriert, eine Hochzeit, verdichtet die Spannungen zeitlich und räumlich, statt sie über Jahre zu verteilen. Die Besetzung mit Schauspielerinnen unterschiedlicher Generationen unterstützt diesen Aufbau, ohne dass sich daraus weitere Rückschlüsse ziehen lassen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film nicht als breit rezipierter Titel beschreiben, sondern eher als einer, der bislang ein kleines Publikum erreicht hat. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind mehr als ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich daran viel geändert zu haben scheint. Innerhalb der Tragikomödien über dysfunktionale Familien reiht sich der Film mit seiner Fokussierung auf ein einziges Familienfest und mehrere gleichzeitig eskalierende Konflikte in ein vertrautes Erzählmuster ein, ohne dass die vorliegenden Zahlen eine besondere Stellung innerhalb des Genres belegen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ellen Barkin als Lynn
- Ezra Miller als Elliot
- Ellen Burstyn als Doris Baker
- Demi Moore als Patty
- Thomas Haden Church als Paul
- Kate Bosworth als Alice
- George Kennedy als Joe Baker
- Jeffrey DeMunn als Lee
- Daniel Yelsky als Ben
- Siobhan Fallon Hogan als Bonnie
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Verfügbarkeit
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