Anplagghed al Cinema (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Arturo Brachetti |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-11-26 |
| Einspielergebnis | 8.604.198 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (347 Stimmen) |
Worum es geht
Eine Warteschlange vor dem Geldautomaten, eine Familie, die nach einem Erdstoß ihr Zuhause verlassen muss, ein Rundgang durch eine Kunstgalerie: Der Film setzt bei Augenblicken an, die jeder aus dem Alltag kennt. Aus diesen gewöhnlichen Situationen entwickeln sich jedoch Momente, die ins Komische, Farcehafte und Paradoxe kippen.
Statt einer durchgehenden Handlung mit klar umrissenem Ziel reiht sich hier Szene an Szene, in denen das Normale Stück für Stück aus den Fugen gerät. Genau diese Art von Humor, der aus dem Alltäglichen Absurdes hervorbringt, ist das Markenzeichen einer italienischen Komikergruppe, und ihr Stil gibt dem Film seine Richtung.
Entstehungsgeschichte
Arturo Brachetti inszenierte diese Komödie, die 2006 erschien. Vor der Kamera stehen Aldo Baglio, Giovanni Storti, Giacomo Poretti und Silvana Fallisi. Die Komödie verteilt ihr Geschehen auf mehrere Alltagsszenen, statt einer einzigen Handlungslinie zu folgen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Fantasy ist aufschlussreich. Während die Ausgangssituationen fest im Alltag verankert sind, deutet der Fantasyanteil darauf hin, dass der Film die Grenzen des Realistischen bewusst überschreitet. Das Paradoxe entsteht gerade dort, wo vertraute Abläufe plötzlich einer eigenen, unwirklichen Logik folgen.
Die episodische Anlage passt zu einem Humor, der von Figuren und Situationen lebt. Eine Schlange am Geldautomaten, eine Familie ohne Dach über dem Kopf, ein Galeriebesuch: Das sind knappe Szenerien, die sich schnell etablieren lassen und viel Raum für Überzeichnung bieten. Farce als Spielart der Komödie setzt auf Übertreibung, Verwechslung und Tempo, und diese Mittel passen zu einem Stoff, der aus dem Kleinen das Groteske hervorholt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 Punkten erreicht der Film eine gute Bewertung, getragen von einigen hundert Stimmen. Die Basis ist überschaubar, das Echo aber klar positiv. Seit dem Erscheinen sind 20 Jahre vergangen. Innerhalb der italienischen Komödie steht der Titel für eine Form, die weniger auf eine durchgehende Geschichte setzt als auf die Pointenkraft einzelner Situationen und die Verwandlung des Gewöhnlichen ins Groteske.
Bilder



Besetzung & Stab
- Aldo Baglio als Aldo
- Giovanni Storti als Giovanni
- Giacomo Poretti als Giacomo
- Silvana Fallisi als Silvana
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Verfügbarkeit
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