Assassins - Die Killer (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Donner |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-10-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 50.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 30.303.072 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.777 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Robert Rath ist Auftragsmörder in Portland und gilt als der Beste seines Fachs. Seine Aufträge erhält er anonym über das Internet.
Seit fünfzehn Jahren belastet ihn die Erinnerung an seinen Freund Nicolai, den er getötet hat. Ein letzter Auftrag soll Schluss machen: 200.000 Dollar für den Milliardär Alan Branch. Doch ein anderer Killer kommt ihm zuvor — Miguel Bain. Daraus wird ein Kräftemessen, in das die Computerspezialistin Electra gerät, die gestohlene Daten im Wert von 20 Millionen Dollar besitzt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Richard Donner. Das Drehbuch schrieben Larry und Andy Wachowski gemeinsam mit Brian Helgeland.
Sylvester Stallone spielt Robert Rath, Antonio Banderas den Miguel Bain und Julianne Moore die Electra. In weiteren Rollen sind Anatoli Davydov, Muse Watson, Steve Kahan und Kelly Rowan zu sehen.
Produziert wurde der Film von Richard Donner und Joel Silver. Die Kamera führte Vilmos Zsigmond, den Schnitt besorgte Richard Marks, die Musik stammt von Mark Mancina.
Es handelt sich um eine amerikanisch-französische Produktion von 133 Minuten Länge; die FSK gab sie ab 16 Jahren frei, in Österreich lautet die Freigabe JMK 14. Gedreht wurde vom 6. April bis zum 24. Juli 1995 in Seattle, Everett, Portland und San Juan.
Das Budget betrug rund 50 Millionen Dollar, davon 15 Millionen Gage für Stallone. Premiere war am 6. Oktober 1995 in den USA und in Großbritannien, der deutsche Start folgte am 26. Oktober 1995.
Hinter den Kulissen
Die Aufträge kommen anonym über das Internet — 1995 eine bemerkenswerte Setzung. Der Film macht das Netz zum Verteiler von Mordaufträgen, zu einer Zeit, als das für die meisten Zuschauer noch keine Alltagserfahrung war.
Dass Larry und Andy Wachowski das Drehbuch geschrieben haben, ist im Rückblick der interessanteste Produktionsbefund. Datennetze, Identitätswechsel und gestohlene Daten tragen hier bereits die Handlung — Motive, die sie später weiterverfolgten.
Ein Viertel des Budgets ging an den Hauptdarsteller. Fünfzehn Millionen Dollar Gage bei fünfzig Millionen Gesamtkosten beschreiben die Produktionslogik jener Jahre genauer als jede Genrezuordnung: Der Name trug den Film.
Einordnung & Wirkung
Bei rund 50 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 83 Millionen ein, davon 30 Millionen in den USA. In Deutschland kamen über 680.000 Zuschauer.
Das Lexikon des internationalen Films urteilte, Genreklischees würden hier mit einer Kaltschnäuzigkeit vorgetragen, wie man sie im gehobenen Actionkino selten finde. Cinema lobte dagegen Donners Ausgleich zwischen spannungsvoller Ruhe und wirkungsvoller Action. Prisma kritisierte den in die Länge gezogenen Schlussteil als typisches Hollywood-Übermaß der neunziger Jahre.
Sylvester Stallone wurde 1996 für die Goldene Himbeere als schlechtester Hauptdarsteller nominiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sylvester Stallone als Robert Rath
- Antonio Banderas als Miguel Bain
- Julianne Moore als Electra
- Anatoli Davydov als Nicolai Tashlinkov
- Muse Watson als Ketcham
- Steve Kahan als Alan Branch
- Kelly Rowan als Jennifer, Electra's Neighbor
- Reed Diamond als Bob
- Kai Wulff als Remy
- Kerry Skalsky als Buyer with Remy
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Verfügbarkeit
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