Avatar: The Way of Water (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Cameron |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 192 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-12-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 460.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.334.484.620 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (14.646 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Krieg lebt Jake Sully als Familienvater unter den Na'vi. Als die Menschen zurückkehren — diesmal nicht zum Abbau, sondern zur Besiedlung — und eine Einheit aus Klonkriegern gezielt auf ihn angesetzt wird, verlässt er den Wald.
Die Familie sucht Zuflucht bei den Metkayina, einem Riffvolk mit anderer Sprache, anderer Anatomie und anderen Regeln. Der Film verlagert damit die Welt von Pandora vom Regenwald ins Wasser und erzählt darunter eine Familiengeschichte über Kinder, die zwischen zwei Kulturen aufwachsen, und über einen Vater, dessen Instinkt es ist, wegzulaufen.
Entstehungsgeschichte
Dreizehn Jahre lagen zwischen den beiden Filmen — eine Verzögerung, die James Cameron mit der Technik begründete: Er wollte Performance Capture unter Wasser aufzeichnen, was zu Beginn schlicht nicht möglich war.
Cameron entwickelte parallel vier Fortsetzungen und ließ die Drehbücher gemeinsam schreiben, um Widersprüche zu vermeiden. Teile des dritten Films wurden gleichzeitig gedreht. Kate Winslet, die 1997 in "Titanic" gespielt hatte, kam als Angehörige des Riffvolks dazu; Sigourney Weaver spielt die vierzehnjährige Kiri — mit siebzig Jahren, über Performance Capture.
Hinter den Kulissen
Für die Unterwasseraufnahmen ließ die Produktion einen Tank mit knapp vier Millionen Litern bauen, in dem Strömungen und Wellen erzeugt werden konnten. Das eigentliche Problem war die Wasseroberfläche: Sie spiegelt und bricht das Licht, wodurch die Markierungspunkte der Bewegungserfassung unbrauchbar werden. Das Team löste das über eine Schicht weißer Kügelchen auf der Oberfläche, die Reflexionen unterdrückt.
Die Darsteller lernten Apnoetauchen, um ohne Atemgerät und ohne Luftblasen zu spielen. Kate Winslet hielt für eine Aufnahme über sieben Minuten die Luft an. Cameron drehte in hoher Bildrate und wechselt innerhalb des Films zwischen 24 und 48 Bildern pro Sekunde — in ruhigen Szenen die gewohnte Rate, in Bewegungssequenzen die höhere.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über 2,3 Milliarden Dollar ein und wurde damit einer der drei erfolgreichsten Filme überhaupt — neben Camerons beiden anderen. Er gewann den Oscar für die besten visuellen Effekte.
Sein Erfolg widerlegte eine verbreitete Annahme: Der erste "Avatar" galt als Film ohne kulturellen Nachhall, dessen Figuren niemand erinnere, und eine Fortsetzung nach dreizehn Jahren als riskant. Die Kritik lobte durchweg die technische Leistung und wiederholte beim Drehbuch die Einwände von 2009. Für die Kinobranche war der Film nach den Pandemiejahren ein wichtiges Signal, dass das gemeinsame Sehen großer Bilder weiter trägt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sam Worthington als Jake Sully
- Zoe Saldaña als Neytiri
- Sigourney Weaver als Kiri
- Stephen Lang als Colonel Miles Quaritch
- Kate Winslet als Ronal
- Cliff Curtis als Tonowari
- Joel David Moore als Norm Spellman
- CCH Pounder als Mo'at
- Edie Falco als General Frances Ardmore
- Jemaine Clement als Dr. Ian Garvin
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Verfügbarkeit
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