Ayla: The Daughter of War (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Can Ulkay |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm, Historie |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-10-27 |
| Budget | 4.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 21.107.423 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (404 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitten im Koreakrieg der 1950er Jahre stößt der türkische Soldat Süleyman im umkämpften Gebiet auf ein halb erfrorenes Mädchen ohne Eltern. Unter Einsatz seines Lebens nimmt er sich des Kindes an. Da er sich mit der Kleinen nicht verständigen kann, gibt er ihr den Namen Ayla und schmuggelt sie in seine Armeebasis, um sie in Sicherheit zu bringen.
Zwischen dem Soldaten und dem Mädchen entsteht eine enge Bindung, und selbst in dunklen Stunden bringt das Kind Freude ins Lager der türkischen Armee. Als der Krieg endet, muss Süleymans Brigade jedoch in die Heimat zurückkehren. Er versucht alles, um sein Mündel mitzunehmen, doch am Ende muss er Ayla in einem Waisenhaus zurücklassen. Die Hoffnung, sie eines Tages wiederzusehen, gibt er dennoch nicht auf.
Entstehungsgeschichte
Unter der Regie von Can Ulkay entstand dieses Kriegsdrama im Jahr 2017. İsmail Hacıoğlu, 김설, Çetin Tekindor und Ali Atay bilden das Ensemble.
Hinter den Kulissen
Drama, Kriegsfilm und Historie greifen ineinander. Der Krieg ist hier weniger Schauplatz großer Schlachten als Hintergrund für eine persönliche Geschichte. Im Mittelpunkt stehen ein Waisenkind und ein Soldat, der zur Pflegefamilie wird, obwohl er sich mit dem Mädchen nicht einmal in einer gemeinsamen Sprache verständigen kann.
Die Anlage lebt von einem starken Gegensatz. Auf der einen Seite stehen Gewalt, Kälte und das Chaos eines Krieges, auf der anderen die Zuneigung zwischen einem Erwachsenen und einem Kind, die jede Grenze von Herkunft und Sprache überwindet. Dass Süleyman dem Mädchen einen neuen Namen gibt, unterstreicht, wie sehr er Verantwortung für sie übernimmt. Die Trennung nach Kriegsende verschiebt den Fokus schließlich auf Verlust und Sehnsucht. Die Geschichte erstreckt sich damit über den Krieg hinaus und stellt die Frage, ob eine solche Bindung Zeit und Entfernung übersteht.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 8,0 von 10 Punkten erhält der Film eine sehr hohe Wertung. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen. Neun Jahre liegt das Erscheinen zurück. Innerhalb des Kriegsdramas gehört der Titel zu den Werken, die den Krieg aus der Perspektive menschlicher Nähe erzählen und die Beziehung zwischen einem Soldaten und einem Kind ins Zentrum stellen.
Bilder








Besetzung & Stab
- İsmail Hacıoğlu als Süleyman Dirliği
- Kim Seol als Ayla
- Çetin Tekindor als Yaşlı Süleyman
- Ali Atay als Ali
- Murat Yildirim als Üsteğmen Mesut
- Taner Birsel als Fuat Binbaşı
- Altan Erkekli als Hüseyin Dilbirliği
- Meral Çetinkaya als Yaşlı Nimet
- Damla Sönmez als Nuran
- Büşra Develi als Nimet Dilbirliği
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Verfügbarkeit
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