Baggio: Das göttliche Zöpfchen (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Letizia Lamartire |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-05-26 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (442 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Roberto Baggio ist eine Legende des italienischen Fußballs und wird vielfach zu den größten Spielern seiner Generation gezählt. Wegen seiner unverwechselbaren Frisur trägt er den Beinamen Il Divin Codino, „das göttliche Zöpfchen". Seine Laufbahn verläuft jedoch alles andere als geradlinig. Sie ist von Kontroversen geprägt, und die Spannungen abseits des Rasens hinterlassen Spuren in seinen Leistungen auf dem Platz.
Trotz aller Differenzen wird Baggio berühmt. Seine Freistöße, seine Dribblings und sein ausgeprägter Instinkt vor dem Tor machen ihn zu einem Spieler, über den man spricht. Der Film begleitet ihn durch diese Karriere und fragt, was es bedeutet, zugleich gefeiert und angefeindet zu werden. Wie Baggio mit den Brüchen seines Weges umgeht, entfaltet sich erst im Verlauf der Erzählung.
Entstehungsgeschichte
Letizia Lamartire hat das Drama inszeniert, das 2021 veröffentlicht wurde. Andrea Arcangeli übernimmt die Rolle des Roberto Baggio. Zur Besetzung zählen außerdem Valentina Bellè, Andrea Pennacchi und Antonio Zavatteri.
Der deutsche Titel übernimmt den Spitznamen des Spielers, der englische lautet Baggio: The Divine Ponytail. In beiden Fällen steht nicht der volle Name im Vordergrund, sondern das Markenzeichen, unter dem der Fußballer bekannt wurde.
Hinter den Kulissen
Obwohl es um Sport geht, ist der Film allein als Drama eingeordnet. Das verschiebt den Schwerpunkt vom Spielgeschehen auf den Menschen dahinter. Im Mittelpunkt stehen nicht Tabellen und Siege, sondern Konflikte, Zweifel und die Frage, wie sich innere Spannungen auf das Können auswirken.
Die Anlage als Porträt einer realen Sportlerfigur bringt eine besondere Herausforderung mit sich. Eine Geschichte, deren Held vielen Zuschauern bekannt ist, muss weniger mit Überraschungen arbeiten als mit der Frage nach dem Inneren. Der Beiname, der dem Film seinen Titel gibt, deutet an, wie sehr öffentliches Bild und Person hier auseinanderfallen können.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,4 von 10 fällt ordentlich aus, ohne herauszuragen. Getragen wird sie von einer Basis im mittleren dreistelligen Bereich, die eine vorsichtige Einschätzung erlaubt.
Fünf Jahre nach dem Erscheinen ist der Film noch ein vergleichsweise junges Werk. Unter den Sportdramen zählt er zu jenen, die eine einzelne Spielerpersönlichkeit ins Zentrum rücken und deren Karriere als persönliche Geschichte erzählen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Andrea Arcangeli als Roberto Baggio
- Valentina Bellè als Andreina
- Andrea Pennacchi als Florindo Baggio
- Antonio Zavatteri als Arrigo Sacchi
- Anna Ferruzzo als Matilde Baggio
- Riccardo Goretti als Maurizio Boldrini
- Roberto Turchetta als Carlo Ancelotti
- Martufello als Carlo Mazzone
- Thomas Trabacchi als Vittorio Petrone
- Marc Clotet als Josep Guardiola
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Verfügbarkeit
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