Ballade vom Soldaten (1959)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Григорий Чухрай |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1959-12-01 |
| TMDB-Bewertung | 8 (226 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein neunzehnjähriger Soldat namens Aljoscha zerstört im Alleingang zwei feindliche Panzer. Statt einer Auszeichnung erbittet er sich nur einen kurzen Besuch bei seiner Mutter und bekommt sechs Tage Heimaturlaub. Der Weg dorthin führt ihn quer durchs Hinterland, vorbei an Menschen, die vom Krieg gezeichnet sind: ein schwer verwundeter Soldat, eine untreue Frau, ein hinterlistiger Wachposten, ein strenger Offizier. Jede dieser Begegnungen hinterlässt Spuren in seiner noch jungenhaften Seele. Unterwegs lernt er die junge Schura kennen, mit der sich eine zaghafte, erste Liebe entwickelt. Als Aljoscha endlich zu Hause ankommt, bleibt kaum Zeit, die Mutter zu umarmen, bevor er zurück an die Front muss.
Entstehungsgeschichte
Der sowjetische Film entstand 1959 unter der Regie von Grigori Tschuchrai. Die Hauptrollen spielen Wladimir Iwaschow als Aljoscha und Schanna Prochorenko als Schura, unterstützt von Antonina Maximowa und Nikolai Krjutschkow. Der Film verbindet Drama, Liebesgeschichte und Kriegserzählung zu einer einzigen Reise.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Kriegsfilm und Liebesfilm ist hier kein Widerspruch, sondern die eigentliche Anlage der Geschichte: Der Krieg bildet den Rahmen, aus dem heraus eine junge, zarte Zuneigung entstehen kann, ohne dass diese den Ernst der Umstände verdrängt. Die episodische Struktur der Heimreise, mit ihren wechselnden Begegnungen und Schicksalen, erlaubt es, ein breites Bild des Hinterlands zu zeichnen, statt sich auf eine einzelne Konfliktlinie zu beschränken. Dass die Handlung auf eine sehr kurze Zeitspanne begrenzt ist, sechs Tage Urlaub, verstärkt die Dringlichkeit jeder einzelnen Station des Weges.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 8,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zählt der Film zu den besonders hoch eingestuften Werken seines Genres. Seit der Entstehung 1959 sind über sechzig Jahre vergangen, was ihn als frühes Beispiel eines sowjetischen Kriegsfilms kenntlich macht, der Krieg nicht über Schlachtszenen, sondern über zwischenmenschliche Begegnungen verhandelt. Innerhalb der Kombination aus Drama, Liebes- und Kriegsfilm nimmt er damit eine eigene, leise Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vladimir Ivashov als Alyosha Skvortsov
- Zhanna Prokhorenko als Shura
- Antonina Maksimova als Katerina, Alyosha's Mother
- Nikolay Kryuchkov als The General
- Evgeniy Urbanskiy als Vasya, the Invalid
- Elza Lezhdey als Liza, the Invalid's Wife
- Aleksandr Kuznetsov als Gavrilkin, the Train Sentry
- Yevgeni Teterin als The Lieutenant, 'A Terrible Beast'
- Valentina Markova als Zoya, Skvortsovs' Neighbor
- Mariya Kremneva als Elizaveta Petrovna, Pavlov's Wife
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