Bang, bang, Du bist tot (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Guy Ferland |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-06-11 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (167 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Trevor Adams ist 16 und an seiner High School ein Außenseiter, der regelmäßig von den Sportlern seiner Schule gedemütigt wird. Ein Jahr zuvor hatte er in seiner Verzweiflung eine Bombendrohung ausgesprochen, die sich als leer erwies – die Schikanen gingen weiter, unbeeindruckt davon. Mittlerweile hält Trevor seine Wut in einem selbstgefilmten "Tagebuch der Gewalt" fest. Gemeinsam mit anderen Gedemütigten plant er, bewaffnet in der Schule aufzutauchen und sich an den Peinigern zu rächen. Als sich die gleichaltrige Jenny unvermittelt für ihn einsetzt, kommen Trevor Zweifel an seinem Vorhaben. Er beginnt zu erkennen, dass Gewalt keine Lösung sein kann – doch seine Freunde, die er in seinen Plan eingeweiht hat, sind bereits bewaffnet auf dem Weg zur Schule.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2003 und wurde von Guy Ferland inszeniert. In den Hauptrollen sind Thomas Cavanagh, Ben Foster, Randy Harrison und Janel Moloney zu sehen. Es handelt sich um ein Drama mit thrillerhaften Elementen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Thriller zeigt sich in der Anlage der Geschichte selbst: Statt auf äußere Spannungseffekte setzt der Film auf die innere Entwicklung seiner Hauptfigur, während die Bedrohung durch die bewaffneten Mitschüler als zunehmend konkrete Gefahr im Hintergrund mitläuft. Dass Trevor sein Erleben über eine Videokamera dokumentiert, verleiht der Erzählung eine subjektive, fast tagebuchartige Perspektive auf Mobbing und aufgestaute Wut. Die Konstellation, dass ausgerechnet eine Mitschülerin den entscheidenden Impuls zum Umdenken liefert, macht deutlich, dass der Film Veränderung nicht durch äußeres Eingreifen, sondern durch persönliche Beziehung erzählt. Der offene Fortgang am Ende – Trevors Einsicht steht der bereits losgetretenen Gewalt seiner Freunde gegenüber – verweist auf ein zentrales Motiv: die Frage, ob ein einzelner Sinneswandel genügt, wenn eine Gruppe bereits in Bewegung ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutiertes Werk innerhalb seines Genres einordnen. Seit seinem Erscheinen 2003 sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, in denen sich das Thema schulischer Gewalt in Film und Fernsehen wiederholt niedergeschlagen hat. Innerhalb dieses Feldes positioniert sich der Titel als Beitrag, der weniger auf Schockmomente als auf psychologische Zuspitzung setzt.
Bilder

Besetzung & Stab
- Tom Cavanagh als Val Duncan
- Ben Foster als Trevor Adams
- Randy Harrison als Sean
- Janel Moloney als Ellie Milford
- Jane McGregor als Jenny Dahlquist
- David Paetkau als Brad Lynch
- Eric Johnson als Mark Kenworth
- Gillian Barber als Principal Meyer
- Eric Keenleyside als Bob Adams
- Glynis Davies als Karen Adams
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Verfügbarkeit
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