Bee Season (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Scott McGehee |
|---|---|
| Genre | Drama, Familie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-09-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 14.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.856.989 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (101 Stimmen) |
Worum es geht
Eliza Naumann ist noch ein Kind, doch mit Wörtern kann sie etwas, das selbst Erwachsene überrascht: Sie buchstabiert die kompliziertesten Begriffe, ohne zu stocken. Als ihre Eltern merken, welches Talent in ihr steckt, verändert sich das Gleichgewicht der ganzen Familie. Vater Saul, Professor für Religion, stürzt sich mit einer Intensität in Elizas Training für den nationalen Buchstabierwettbewerb in Washington, die weit über gewöhnlichen Ehrgeiz hinausgeht. Für ihn wird das Buchstabieren zu einer Art spirituellem Weg. Mutter Miriam zieht sich derweil zurück, belastet von einer neuen Nähe zwischen Vater und Tochter, die alte Wunden aufreißt. Auch Elizas älterer Bruder, früher der Mittelpunkt väterlicher Aufmerksamkeit, spürt den Verlust und beginnt sich aufzulehnen. Je schwieriger die Wörter werden, desto deutlicher zerbricht das, was die Familie zusammengehalten hat.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2005 unter der Regie von Scott McGehee und ist ab 12 Jahren freigegeben. Die Hauptrollen übernehmen Richard Gere als Saul, Juliette Binoche als Miriam sowie Flora Cross als Eliza und Max Minghella als ihr Bruder.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Drama mit Familienbezug verrät bereits die Grundspannung: ein Kinderwettbewerb wird zum Brennglas für tief liegende Konflikte zwischen den Generationen. Dass ein Talent, das eigentlich Anlass zur Freude wäre, die Familie auseinandertreibt statt sie zu verbinden, gibt der Geschichte ihre eigentliche Richtung. Die Besetzung mit renommierten Darstellern in den Elternrollen und jungen Schauspielern für die Kinder spiegelt diese Struktur: Erwachsene Projektionen treffen auf kindliche Begabung, und aus dieser Reibung entsteht das eigentliche Drama.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,1 aus einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinen sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Reihe familiendramatischer Werke der 2000er-Jahre stellt, die sich mit Leistungsdruck und familiärer Verstrickung befassen. Innerhalb des Genres bleibt er ein Beispiel dafür, wie ein scheinbar harmloses Kinderthema zum Ausgangspunkt für ernstere zwischenmenschliche Konflikte werden kann.
Bilder






Besetzung & Stab
- Richard Gere als Saul
- Juliette Binoche als Miriam
- Flora Cross als Eliza
- Max Minghella als Aaron
- Kate Bosworth als Chali
- Corey Fischer als National Spelling Bee Pronouncer
- Sam Zuckerman als National Spelling Bee Judge
- Joan Mankin als Ms. Bergermeyer
- Piers Mackenzie als Dr. Morris
- Lorri Holt als Ms. Rai
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Verfügbarkeit
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