Benvenuti al Nord (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luca Miniero |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-01-18 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 35.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (1.355 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alberto Colombo, Postangestellter aus der Brianza, hat endlich die Beförderung samt Versetzung nach Mailand erreicht. Der Süden, in dem man ihn willkommen geheißen und gemocht hat, scheint eine ferne Erinnerung — bis Mattia unangekündigt auftaucht und sie wiederbelebt. Der bequeme Kollege aus dem Süden steckt in Schwierigkeiten: Seine Beziehung zur schönen Maria droht an seiner Unreife und einem immer wieder aufgeschobenen Kredit zu scheitern. Entschlossen, seiner Frau zu beweisen, dass er ein verantwortungsvoller Mann ist, lässt Mattia sich vom Mailänder Arbeitseifer anstecken und macht plötzlich Brunch und Karriere. Alberto wiederum, inzwischen Direktor und ganztägig beschäftigt, vernachlässigt seine Frau so lange, bis sie ihn verlässt. Zwei Verlassene also, die die Ärmel hochkrempeln, um Familie und ein besseres Leben zurückzugewinnen.
Entstehungsgeschichte
Luca Miniero inszenierte den Film, der 2012 erschien. Im Zentrum stehen Claudio Bisio, Alessandro Siani, Angela Finocchiaro und Valentina Lodovini; die Besetzung verteilt sich damit gleichmäßig auf zwei Männer und zwei Frauen, was zur Anlage mit zwei parallel geführten Paargeschichten passt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie und verlässt diesen Rahmen auch nicht. Sein Motor ist ein Gefälle: Norden gegen Süden, Betriebsamkeit gegen Gelassenheit, Beförderung gegen Beziehung. Beide Hauptfiguren durchlaufen dieselbe Bewegung in entgegengesetzter Richtung — der eine übernimmt die Arbeitsmoral des Nordens, der andere verliert über der neuen Stellung sein Privatleben. Am Ende steht ausdrücklich die Vorstellung eines Italiens ohne Grenzen und Kirchturmdenken, womit die Komödie ihre regionalen Klischees zugleich benutzt und einebnet.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,8 von 10 bei einer vierstelligen Zahl von Stimmen fällt das Urteil zurückhaltend aus; das ist ein Wert, der eher auf Unterhaltung für ein bestimmtes Publikum als auf breite Begeisterung deutet. 14 Jahre nach dem Erscheinungsjahr bleibt der Reiz vor allem an den regionalen Gegensätzen hängen, die die Komödie durchspielt und die von Zuschauern außerhalb Italiens andere Anknüpfungspunkte verlangen als von einem Publikum vor Ort. Innerhalb der Komödie gehört der Titel zu den Arbeiten, die aus Herkunft und Arbeitsmoral ihren Stoff beziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Claudio Bisio als Alberto Colombo
- Alessandro Siani als Mattia Volpe
- Angela Finocchiaro als Silvia Colombo / Erminia
- Valentina Lodovini als Maria Flagello
- Nando Paone als Costabile Piccolo
- Nunzia Schiano als Mamma di Mattia
- Salvatore Misticone als Scapece
- Teco Celio als Leghista
- Paolo Rossi als Palmisan
- Giacomo Rizzo als Costabile Grande
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Verfügbarkeit
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