Beowulf & Grendel (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sturla Gunnarsson |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-09-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 92.076 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (267 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Um das Jahr 500 wird das Reich der Dänen von Grendel heimgesucht, einem menschenverschlingenden Ungeheuer, das die neu errichtete Met-Halle König Hrothgars zum Schauplatz blutiger Überfälle macht. Der Auslöser liegt zwanzig Jahre zurück: Hrothgar hat einst Grendels Vater ohne erkennbaren Grund getötet, und diese Tat lastet nun auf seinem Volk. Da die Dänen dem Ungeheuer nicht Herr werden, kommt Hilfe von außen. Der junge Held Beowulf segelt mit vierzehn Gefährten heran, verpflichtet gegenüber Hrothgar, weil dieser einst seinem Vater Zuflucht gewährte, als eine Fehde ihn aus der Heimat trieb. Beowulf, der die Kraft von vierzig Männern besitzt, stellt sich dem Riesen zum Kampf.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2005 unter der Regie von Sturla Gunnarsson und ist ab 16 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen stehen Gerard Butler als Beowulf und Spencer Wilding als Grendel, an ihrer Seite Stellan Skarsgård als Hrothgar und Ingvar E. Sigurðsson.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Abenteuer, Drama und Fantasy verweist auf eine Erzählung, die den Heldenkampf nicht isoliert zeigt, sondern in eine emotionale Vorgeschichte einbettet: Grendels Angriffe werden als Folge einer früheren Schuld motiviert, nicht als bloße Monsterjagd. Das verschiebt den Fokus von reiner Actionchoreografie hin zu einer moralisch verwickelten Konfliktlage, in der Täter und Rächer die Seiten tauschen können. Die Besetzung mit skandinavisch geprägten Darstellern wie Skarsgård und Sigurðsson neben Butler und Wilding deutet auf eine Erzählung, die den nordischen Sagenstoff ernst nimmt, statt ihn nur als Kulisse zu nutzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne breite Zustimmung zu finden. Zwanzig Jahre nach seiner Entstehung steht er unter zahlreichen Verfilmungen und Bearbeitungen des Beowulf-Stoffs als eine Variante, die den Actionrahmen mit einer moralisch verdichteten Vorgeschichte verbindet, deren Wirkung angesichts der überschaubaren Stimmenzahl bislang begrenzt bleibt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Gerard Butler als Beowulf
- Spencer Wilding als Grendels Father
- Stellan Skarsgård als Hrothgar
- Ingvar E. Sigurðsson als Grendel
- Hringur Ingvarsson als Young Grendel
- Gunnar Eyjólfsson als Aeschere
- Tony Curran als Hondscioh
- Philip Whitchurch als Fisherman
- Ronan Vibert als Thorkel
- Rory McCann als Breca
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