Berlin Syndrom (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cate Shortland |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-04-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 397.783 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (711 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die australische Fotojournalistin Clare reist als Backpackerin durch Berlin und lernt dort Andi kennen, einen Englischlehrer, der ebenso nett wie charmant auftritt. Zwischen den beiden stimmt es sofort; sie verabreden sich zu einem gemeinsamen Sightseeing-Trip durch die Stadt, aus dem ein Flirt wird. Nach einer romantischen Nacht folgt für Clare ein unerfreuliches Erwachen: Andi liegt nicht neben ihr. Zunächst denkt sie, ihr Liebhaber habe sich ohne Abschied davongemacht. Doch schnell wird ihr klar, dass die Wahrheit weit unangenehmer ist. Andi hat sie in der Wohnung eingesperrt, und er hat nicht vor, sie jemals wieder gehen zu lassen. Für Clare beginnt damit ein Zustand, dem sie sich nicht entziehen kann.
Entstehungsgeschichte
Cate Shortland inszenierte den Film, der 2017 erschien. Vor der Kamera stehen Teresa Palmer, Max Riemelt, Matthias Habich und Emma Bading. Wegen der Härte des Stoffs liegt die Freigabe erst bei sechzehn Jahren.
Hinter den Kulissen
Vier Genres kommen zusammen — Drama, Horror, Mystery und Thriller —, und diese Häufung beschreibt weniger eine Mischung als einen Verlauf. Was als Reisebekanntschaft beginnt, kippt in Gefangenschaft; dieselbe Wohnung, die zunächst Intimität bedeutet, wird zum Gefängnis. Der Horror entsteht hier nicht aus einer äußeren Bedrohung, sondern aus der Umdeutung einer vertrauten Situation. Dass die Bedrohung ein freundlicher, unauffälliger Mensch ist, verschärft die Anlage zusätzlich, weil die üblichen Warnzeichen fehlen. Die kleine Besetzung entspricht der räumlichen Enge: Ein Kammerspiel mit zwei zentralen Figuren, bei dem der Schauplatz zugleich Grenze der Handlungsmöglichkeiten ist.
Einordnung & Wirkung
6,0 von 10 ist ein durchschnittliches Ergebnis, gestützt auf eine Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich. Bei Stoffen dieser Art fällt die Zustimmung häufig gespalten aus, weil die beklemmende Wirkung, die den Film ausmacht, für einen Teil des Publikums zugleich der Grund für Ablehnung ist. Neun Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Titel ein Vertreter des Thrillers, der ohne übernatürliche Elemente auskommt und seine Wirkung allein aus einer verschlossenen Tür bezieht. Erzählt wird das ohne Beschönigung, aber auch ohne Zurschaustellung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Teresa Palmer als Clare Havel
- Max Riemelt als Andi Werner
- Matthias Habich als Erich Werner
- Emma Bading als Franka Hummels
- Elmira Bahrami als Jana
- Christoph Franken als Peter
- Lucie Aron als Elodie Zadikan
- Nassim Avat als Aron Hurwitz
- Thuso Lekwape als Billy Dharma
- Lara Marie Müller als Silke
Weitere Filme von Cate Shortland
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.