Best of the Best - Karate Tiger 4 (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Radler |
|---|---|
| Genre | Action, Drama |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-11-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (356 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein amerikanisches Karateteam hat sich für das Finale einer Weltmeisterschaft qualifiziert, und bunter könnte eine Mannschaft kaum zusammengesetzt sein. Alex Grady hatte seine Laufbahn eigentlich schon hinter sich gelassen und steigt als Veteran noch einmal ein. Tommy Lee ist Koreanisch-Amerikaner, Travis Brickly ein großspuriger Texaner, Virgil Kelly lebt als Buddhist, und Sonny Grazo bringt italienische Wurzeln mit.
Unter der Leitung ihres Trainers Couzo sollen die fünf Mann gegen Mann gegen den amtierenden Titelträger Südkorea antreten. Für Tommy Lee ist das mehr als ein sportliches Kräftemessen: Dae Han, der Anführer der gegnerischen Mannschaft, hat bei der letzten Begegnung beider Länder Lees Bruder im Kampf getötet.
Entstehungsgeschichte
Robert Radler inszenierte das Sportdrama, das 1989 herauskam. Vor der Kamera stehen Eric Roberts und Phillip Rhee, dazu James Earl Jones und Sally Kirkland. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren, was bei einem Kampfsportstoff mit einem tödlichen Vorfall in der Vorgeschichte nachvollziehbar erscheint.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Action und Drama bestimmt die Anlage. Die Kämpfe liefern die körperliche Spannung, das Drama wächst aus den Figuren: aus einem Rückkehrer, der sich noch einmal beweisen will, und aus einem jungen Kämpfer, der seinem Gegner mit einer offenen Rechnung gegenübersteht.
Dass das Team aus so unterschiedlichen Typen besteht, deutet auf ein Ensemble, in dem Gegensätze erst zusammenfinden müssen, bevor sie als Mannschaft bestehen können. Der Texaner mit dem großen Mundwerk und der Buddhist stehen dabei für zwei denkbar verschiedene Haltungen zum Kampf. Durch den Tod von Lees Bruder erhält das Finale zudem eine moralische Ebene, denn es stellt die Frage, ob ein sportlicher Wettkampf Raum für Vergeltung lassen darf.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 6,5 von 10 Punkten landet der Film im soliden Mittelfeld. Die Wertung ruht auf wenigen hundert Stimmen und ist deshalb eher als Tendenz zu lesen denn als breites Urteil.
Seit dem Erscheinen sind 37 Jahre vergangen. Innerhalb des Kampfsportfilms setzt dieser Titel weniger auf einen einzelnen Helden als auf eine Mannschaft und verknüpft die klassische Turnierdramaturgie mit einer persönlichen Fehde. Wer Sportgeschichten über Außenseiter, Teamgeist und den großen Endkampf schätzt, findet hier eine Variante, die den Wettkampf mit einer ernsten Schuldfrage auflädt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Eric Roberts als Alex Grady
- Phillip Rhee als Tommy Lee
- James Earl Jones als Frank Couzo
- Sally Kirkland als Catherine Wade
- Chris Penn als Travis Brickley
- John Dye als Virgil Keller
- David Agresta als Sonny Grasso
- Tom Everett als Don Peterson
- Louise Fletcher als Mrs. Grady
- John P. Ryan als Jennings
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Verfügbarkeit
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