Besuch vom andern Stern (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Coline Serreau |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-09-18 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (292 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Es gibt einen fernen Planeten, dessen Bewohner ein Stadium erreicht haben, in dem sie vollkommen im Einklang mit der Natur leben. Gelegentlich brechen einige von ihnen zu Erkundungsreisen zu anderen Planeten auf, um dort zu beobachten oder sogar bei deren Entwicklung zu helfen. Die Erde jedoch meidet man seit 200 Jahren konsequent, niemand meldet sich freiwillig für einen Besuch. Bis eine Frau sich aus persönlichen Gründen doch dazu entschließt und in Paris landet. Was sie dort mit den Menschen erlebt und wie ihre Mission ausgeht, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Besuch vom andern Stern“ entstand 1996 unter der Regie von Coline Serreau, die im Film auch selbst vor der Kamera steht. An ihrer Seite spielen Vincent Lindon, James Thierrée und Marion Cotillard. Es handelt sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte funktioniert als philosophische Fabel: Eine außerirdische Beobachterin trifft auf die irdische Zivilisation und wird zum Spiegel für deren Widersprüche. Themen wie aktivistische Spiritualität, Nachhaltigkeit, Nonkonformismus, Ökologie, Feminismus, Humanismus und Pazifismus werden über diese Konfrontationsfigur verhandelt, nicht über einen klassischen Konflikt zwischen Menschen. Dass die Komödie als einziges Genre angegeben ist, deutet darauf hin, dass die genannten ernsten Themen mit leichter Hand und humorvoller Distanz erzählt werden, statt als Lehrstück daherzukommen. Die Wahl, die Fremde ausgerechnet in Paris landen zu lassen, verstärkt den Kontrast zwischen einer fortschrittlichen, harmonischen Zivilisation und dem hektischen Alltag einer westlichen Großstadt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Bewertungsbasis zeigt sich ein durchweg positives, aber statistisch nicht sehr breites Meinungsbild. Seit dem Erscheinen sind mittlerweile 29 Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der Themen wie Ökologie und Feminismus im Kino seltener explizit verhandelt wurden als heute. Innerhalb der Komödie nimmt er damit eine Position ein, die gesellschaftskritische Anliegen mit einer fantastischen Rahmenhandlung verbindet, statt rein auf Situationskomik zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Coline Serreau als Mila
- Vincent Lindon als Max
- James Thierrée als Mesaje
- Marion Cotillard als Macha
- Claire Keim als Sonia
- Samuel Tasinaje als Mesaul
- Catherine Samie als La femme sage
- Paul Crauchet als Osam
- Didier Flamand als Homme politique
- Michel Lagueyrie
Weitere Filme von Coline Serreau
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.