Bicho de Sete Cabeças (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Laís Bodanzky |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-06-22 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (241 Stimmen) |
Worum es geht
Neto ist ein Jugendlicher aus bürgerlichen Verhältnissen, dessen Alltag sich von einem Moment auf den anderen verändert: Sein Vater findet einen Joint in seiner Hosentasche und lässt ihn daraufhin in eine psychiatrische Einrichtung einweisen. Was als Reaktion auf ein vermeintliches Fehlverhalten gedacht ist, wird für Neto zum Einstieg in eine Welt, die mit seinem bisherigen Leben nichts mehr zu tun hat. Innerhalb der Anstalt trifft er auf eine Realität, die von Willkür, Härte und einem System geprägt ist, das die Menschen in seiner Obhut nicht behandelt, sondern aufreibt.
Entstehungsgeschichte
„Bicho de Sete Cabeças“, im Englischen als „Brainstorm“ bekannt, entstand 2001 unter der Regie von Laís Bodanzky. Der Film ist als Drama angelegt und wird von Rodrigo Santoro in der Rolle des Neto getragen, an seiner Seite stehen Othon Bastos, Cássia Kis und Dani Nefussi.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangssituation zeigt eine deutliche Verschiebung der Maßstäbe: Ein einzelner Joint genügt, um einen Jugendlichen aus seinem gewohnten Umfeld zu reißen und in eine Institution zu bringen, die eigentlich Schutz bieten sollte. Die Anlage der Geschichte als reines Drama, ohne Beimischung anderer Genres, lenkt den Blick konsequent auf die psychische und soziale Dimension dieser Erfahrung statt auf äußere Handlung. Dass die Einrichtung als „absurd und inhuman“ beschrieben wird, deutet auf eine Erzählweise hin, die weniger einzelne Figuren als das System selbst in den Mittelpunkt rückt – ein Mechanismus, der Menschen verschlingt statt ihnen zu helfen. Die Perspektive bleibt dabei nah an Neto, wodurch seine zunehmende Konfrontation mit dieser Realität unmittelbar nachvollziehbar wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,9 bei einer eher kleinen, dreistelligen Zahl abgegebener Stimmen zeigt sich ein positives, aber noch begrenztes Echo. Seit dem Erscheinungsjahr 2001 sind über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film als einen der frühen Beiträge zu seinem Themenfeld erscheinen lässt, ohne dass sich daraus weitere Aussagen über seine Wirkung treffen ließen. Innerhalb des Dramagenres steht er für einen Stoff, der sich institutioneller Gewalt und ihren Folgen für Einzelne widmet, ohne dabei auf äußere Effekte zu setzen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Rodrigo Santoro als Wilson Souza Neto
- Othon Bastos als Sr. Wilson Souza (Pai)
- Cássia Kis als Meire Souza (Mãe)
- Dani Nefussi als Irmã de Neto
- Jairo Mattos als Enfermeiro Ivan
- Altair Lima als Dr. Cintra
- Lineu Dias als Interno Jornalista
- Caco Ciocler als Rogério
- Gero Camilo als Ceará
- Marcos Cesana als Interno Bil
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Verfügbarkeit
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