Bis an die Grenze (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anne Fontaine |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-05-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.844.043 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (262 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Pariser Polizeibeamte geraten in eine Situation, die weit über ihren üblichen Dienst hinausgeht: Ihnen wird vorgeworfen, einen Unbekannten gewaltsam an die Grenze zurückgebracht zu haben. Virginie, eine der beteiligten Beamtinnen, weiß dabei etwas, das ihre Kollegen nicht ignorieren können – der Mann, den sie transportieren, wird bei seiner Rückkehr in sein Herkunftsland mit hoher Wahrscheinlichkeit getötet. Aus diesem Wissen entsteht ein innerer Konflikt: Virginie versucht, die beiden anderen davon zu überzeugen, den Gefangenen freizulassen, und stellt damit Kollegialität, Pflichtgefühl und Gewissen gegeneinander. Wie sich die drei letztlich entscheiden, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2020 und wurde von Anne Fontaine inszeniert. In den Hauptrollen sind Omar Sy, Virginie Efira, Grégory Gadebois und Payman Maadi zu sehen. Es handelt sich um ein Drama mit einer Freigabe ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte auf engstem Raum – drei Beamte, ein Gefangener, eine Autofahrt zur Grenze – macht deutlich, dass hier weniger äußere Handlung als moralische Zuspitzung im Zentrum steht. Das Drama entfaltet sich aus der Konfrontation unterschiedlicher Haltungen zu Recht, Befehl und Verantwortung. Dass die Besetzung mit Omar Sy, Virginie Efira, Grégory Gadebois und Payman Maadi ein internationales und schauspielerisch breit aufgestelltes Ensemble bildet, unterstreicht, dass der Film auf das Zusammenspiel weniger Figuren und ihre Positionen zueinander setzt statt auf eine verzweigte Handlung. Die Kammerspiel-Struktur legt nahe, dass Dialoge und Blicke mehr Gewicht tragen als äußere Ereignisse.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,2 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren bis unteren Bereich dessen, was das Publikum bislang zurückgemeldet hat. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsgrundlage merklich verbreitert hätte. Innerhalb des Dramagenres reiht sich der Film mit seinem moralisch aufgeladenen, auf wenige Figuren konzentrierten Konflikt in eine Reihe von Werken ein, die gesellschaftlich heikle Themen über persönliche Gewissensentscheidungen verhandeln, ohne dass die vorliegenden Zahlen eine breite öffentliche Resonanz belegen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Omar Sy als Aristide
- Virginie Efira als Virginie
- Grégory Gadebois als Erik
- Payman Maadi als Asomidin Tohirov
- Anne-Pascale Clairembourg als Martine, la femme d'Erik
- Cédric Vieira als Le mari de Virginie
- Thierry Levaret als Hervé, le chef du commissariat
- Emmanuel Barrouyer als L'homme violent
- Anne-Gaëlle Jourdain als Mère maltraitante
- Cécile Rebboah als L'assistante sociale
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Verfügbarkeit
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