Brawl in Cell Block 99 (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | S. Craig Zahler |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-09-23 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 64.453 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (1.632 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bradley Thomas verliert seine Arbeit und steigt in den Drogenhandel ein. Als eine Übergabe schiefgeht, kommt er ins Gefängnis.
Dort erreicht ihn eine Nachricht: Seine schwangere Frau Lauren ist entführt worden. Um sie freizubekommen, soll er einen Mann töten, der in einem Hochsicherheitstrakt sitzt — in Zellenblock 99. Er muss sich also erst dorthin verlegen lassen.
Entstehungsgeschichte
S. Craig Zahler schrieb das Drehbuch 2011, nachdem er sich Gefängnisfilme angesehen hatte, und führte auch Regie. Er behielt dabei die künstlerische Kontrolle.
Vince Vaughn spielt Bradley Thomas, Jennifer Carpenter die Ehefrau Lauren, Don Johnson den Gefängnisdirektor Tuggs, Udo Kier den Placid Man, Marc Blucas den Gil und Dion Mucciacito den Eleazar; in weiteren Rollen sind Mustafa Shakir und Thomas Guiry zu sehen.
Produziert wurde der Film von Jack Heller und Dallas Sonnier. Die Kamera führte Benji Bakshi mit einer RED Weapon im Bildformat 1.85:1; Zahler ließ die Farbtöne im Verlauf zunehmend abdunkeln. Die Musik stammt von Jeff Herriott — Vintage Soul mit echten Instrumenten, unter Beteiligung von Künstlern wie The O'Jays.
Vince Vaughn trainierte für die Kampfszenen unter dem Choreografen Drew Leary. Gedreht wurde von August bis Oktober 2016 auf Staten Island. Das Budget betrug vier Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die zunehmende Verdunkelung der Farben ist keine Stilübung, sondern folgt der Handlung. Je weiter Bradley in das Gefängnissystem hineingerät, desto weniger Licht lässt der Film zu.
Die Besetzung Vince Vaughns ist die auffälligste Entscheidung. Ein Darsteller, der überwiegend für Komödien bekannt ist, spielt hier eine Figur, die durch Gewalt vorankommt — und musste dafür eigens trainieren.
Erzählerisch beruht alles auf einer Umkehrung. Bradley will nicht aus dem Gefängnis heraus, sondern tiefer hinein; jede Verschärfung seiner Lage ist ein Schritt zum Ziel.
Vier Millionen Dollar Budget bedeuten: keine Ausstattung, keine Effekte. Was der Film hat, sind Räume, Körper und eine Idee.
Einordnung & Wirkung
Bei vier Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 79.208 Dollar ein.
Rotten Tomatoes weist 90 Prozent aus; hervorgehoben wird Vince Vaughns engagierte Darstellung in einem brutal gewalttätigen Grindhouse-Film. Die New York Times führte ihn als Critic's Pick.
Der Abstand zwischen 90 Prozent Zustimmung und einem Kinoergebnis von unter 80.000 Dollar ist einer der größten, die sich finden lassen. Er beschreibt einen Film, der über den Verleih praktisch nicht ausgewertet wurde und sein Publikum anderswo fand.
Für einen Regisseur, der die künstlerische Kontrolle behielt und mit vier Millionen Dollar auskam, ist das eine folgerichtige Bilanz: Der Preis für die Freiheit war der Verzicht auf Reichweite.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vince Vaughn als Bradley Thomas
- Jennifer Carpenter als Lauren Thomas
- Don Johnson als Warden Tuggs
- Udo Kier als The Placid Man
- Dion Mucciacito als Eleazar
- Geno Segers als Roman
- Mustafa Shakir als Andre
- Marc Blucas als Gil
- Tom Guiry als Wilson
- Fred Melamed als Mr Irving
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Verfügbarkeit
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