C'è chi dice no (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Giambattista Avellino |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-04-08 |
| Budget | 8.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (122 Stimmen) |
Worum es geht
Max ist ein talentierter, aber ewig befristeter Journalist, der bei einer Lokalzeitung immer wieder von besser vernetzten Konkurrenten ausgestochen wird. Samuele unterrichtet Strafrecht und arbeitet einem Universitätsprofessor zu, der lieber unfähige Empfehlungsträger fördert als ihn. Irma, eine engagierte Ärztin, wartet auf einen Vertrag, der ihr von der Partnerin des Chefarztes praktisch vor der Nase weggeschnappt wird. Bei einem Gedenkessen treffen die drei ehemaligen Schulkameraden wieder aufeinander und stellen fest, dass sie alle an derselben Ungerechtigkeit leiden: dem System der Vetternwirtschaft. Aus dieser Erkenntnis entsteht eine gemeinsame Idee – sie gründen eine virtuelle Bewegung, die "Piraten der Leistung", und beginnen, jenen, die sich ihren Weg durch Beziehungen erschlichen haben, mit einfallsreichen Nadelstichen und Vergeltungsaktionen das Leben schwer zu machen.
Entstehungsgeschichte
Der italienische Film stammt aus dem Jahr 2011 und wurde von Giambattista Avellino inszeniert. In den Hauptrollen sind Luca Argentero, Paola Cortellesi, Paolo Ruffini und Myriam Catania zu sehen. Der Film ist als Komödie angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet drei parallele Berufswege – Journalismus, Universität, Medizin – die alle an derselben Stelle scheitern: an Vetternwirtschaft statt Leistung. Diese Konstruktion erlaubt es, ein gesellschaftliches Ärgernis aus mehreren Blickwinkeln zu zeigen, ohne dass eine einzelne Figur die ganze Last der Kritik tragen muss. Die Komödie setzt auf die Wendung vom Opfer zum Akteur: Statt sich mit ihrer Lage abzufinden, organisieren sich die drei Hauptfiguren und agieren aktiv gegen jene, die sie benachteiligt haben. Das Motiv der "virtuellen Bewegung" deutet auf eine zeitgemäße Form des Protests hin, die sich Netzwerken und informellen Strukturen bedient, ähnlich denen, die sie eigentlich bekämpfen wollen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,8 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind mehr als ein Jahrzehnt vergangen, was den Film klar als Werk seiner Entstehungszeit verortet. Innerhalb der Komödie setzt er auf gesellschaftskritische Untertöne, die den humorvollen Ton mit einem ernsteren Thema verbinden, ohne dass sich daraus eine über den Film hinausreichende Einordnung treffen ließe.
Bilder

Besetzung & Stab
- Luca Argentero als Max
- Paola Cortellesi als Irma
- Paolo Ruffini als Samuele
- Myriam Catania als Enza
- Claudio Bigagli als Leo Fenaroli
- Marco Bocci als Pino
- Roberto Citran als Edmondo Giannotti
- Giorgio Albertazzi als Barone De Rolandis
- Isabelle Adriani als Daria
- Chiara Francini als Mara
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Verfügbarkeit
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