Cabal - Die Brut der Nacht (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Clive Barker |
|---|---|
| Genre | Horror, Fantasy |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-02-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.862.354 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (560 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Boone und Lori lieben sich, doch Boone ist ein unruhiger, gequälter Mensch. Er ist deshalb in Behandlung bei Dr. Decker, einem Psychoanalytiker, der wenig dafür tut, ihn zu beruhigen. Im Gegenteil: Decker lässt in Boone den Verdacht wachsen, er selbst könnte der Wahnsinnige sein, der für eine Reihe blutiger Morde verantwortlich ist.
Boone macht sich daraufhin auf die Suche nach dem sagenhaften Midian, einem geheimnisvollen Ort, an dem Monster leben sollen und an dem er Vergebung für die Taten zu finden hofft, die er für seine eigenen hält. Dort angekommen, entdeckt er einen Friedhof — und wird von einem Wesen in die Schulter gebissen. Boone flieht, doch Decker und die Polizei sind ihm dicht auf den Fersen. Was der Biss aus ihm macht und wohin ihn sein Weg am Ende führt, gehört zu den Wendungen, die der Film selbst erzählen sollte.
Entstehungsgeschichte
Clive Barker führte Regie bei diesem 1990 erschienenen Film. Craig Sheffer spielt Boone, Anne Bobby Lori, und David Cronenberg übernimmt die Rolle des Dr. Decker; Charles Haid vervollständigt die Besetzung. Die Altersfreigabe ab 16 Jahren markiert den Film als Angebot für ein erwachsenes Publikum.
Hinter den Kulissen
Horror und Fantasy verbinden sich hier zu einem Stoff, in dem die Monster nicht nur Bedrohung, sondern auch Zuflucht sind. Die Geschichte dreht die übliche Perspektive um: Der Mensch, der zu den Kreaturen flieht, sucht bei ihnen Vergebung, während die eigentliche Gefahr in Gestalt eines Arztes und der Polizei aus der normalen Welt kommt. Das Motiv des Therapeuten, der seinem Patienten Schuld einredet, gibt dem Horror eine psychologische Grundierung; Midian als versteckter Ort einer verborgenen Gemeinschaft liefert den Fantasy-Anteil.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,4 von 10 liegt im soliden Mittelfeld; einige hundert Stimmen bilden dafür die Grundlage. 36 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart des Horrorfilms, die die Sympathie auf die Seite der Ungeheuer verlagert und den Schrecken bei den Menschen verortet. Im Genre nimmt er damit die Position des Monsterfilms ein, der weniger vom Grauen als von Zugehörigkeit erzählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Craig Sheffer als Aaron Boone
- Anne Bobby als Lori Desinger
- David Cronenberg als Dr. Philip K. Decker
- Charles Haid als Captain Eigerman
- Hugh Quarshie als Detective Joyce
- Hugh Ross als Narcisse
- Doug Bradley als Dirk Lylesberg
- Catherine Chevalier als Rachel
- Malcolm Smith als Ashberry
- Bob Sessions als Pettine
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Verfügbarkeit
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