Cartel Land (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Matthew Heineman |
|---|---|
| Genre | Drama, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-07-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 1.145.923 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (380 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Drogenkartelle überziehen Mexiko mit Mord und Terror. Die Politik ist längst in die milliardenschweren Geschäfte verstrickt und arrangiert sich mit den mächtigen Bossen. Doch in der Bevölkerung wächst der Widerstand. Im Süden des Landes greifen Menschen selbst zu den Waffen und gehen gewaltsam gegen den Einfluss der Kartelle vor.
An der Spitze dieser Bewegung, die sich „Autodefensas“ nennt, steht der angesehene Arzt José Mireles, genannt „El Doctor“. Mit seinen Männern befreit er eine Stadt nach der anderen aus der Gewalt der Clans. Zur gleichen Zeit formiert sich im US-Bundesstaat Arizona eine weitere Bürgerwehr. Der ehemalige Soldat Tim „Nailer“ Foley patrouilliert mit seiner paramilitärischen Gruppe schwer bewaffnet an der Grenze zu Mexiko. Auch diese Männer haben das Vertrauen in ihren Staat verloren und machen auf eigene Faust Jagd auf Drogenschmuggler.
Entstehungsgeschichte
Matthew Heineman führte Regie bei diesem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2015. Vor der Kamera stehen Robert Hetrick, José Manuel Mireles Valverde, Tim Nailer Foley und Paco Valenciano. Angesichts der Gewalt, die das Thema mit sich bringt, ist der Film ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Dokumentarfilm und Drama. Das deutet darauf hin, dass er reale Ereignisse nicht nur festhält, sondern entlang von Personen und Konflikten erzählt, die eine dramatische Spannung besitzen.
Die Anlage mit zwei parallelen Schauplätzen ist dabei zentral. Auf beiden Seiten der Grenze entstehen Bürgerwehren aus einem ähnlichen Gefühl heraus: dem Misstrauen gegenüber einem Staat, der seine Bürger nicht schützt. Die Gegenüberstellung lädt dazu ein, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu betrachten, ohne die Motive vorschnell zu bewerten. Der brutale Kampf gegen die Kartelle wirft eine Frage auf, die über den konkreten Fall hinausweist: Wo verläuft die Grenze zwischen Gut und Böse, wenn Menschen selbst zur Waffe greifen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 Punkten erhält der Film ein deutlich positives Urteil. Die Bewertung beruht auf einigen hundert Stimmen.
Seit dem Erscheinen sind 11 Jahre vergangen. Unter den Dokumentarfilmen zu Gewalt und Selbstjustiz nimmt der Titel eine nüchterne Perspektive ein, die zwei Bewegungen nebeneinanderstellt und die moralische Zwiespältigkeit ihres Handelns sichtbar macht.
Bilder


Besetzung & Stab
- Robert Hetrick als Himself
- José Manuel Mireles Valverde als Himself
- Tim Nailer Foley als Self (as Tim 'Nailer' Foley)
- Paco Valenciano als Self - Autodefensas Comandante
- Chaneque als Self - drug cartel thug
- Caballo als Self - drug cartel thug
- Enrique Peña Nieto als Self
- Ana Valencia als Self - Manuel Mireles' wife
- Estanislao Beltránin als Self - spokesman, Autodefensas
- Janet Fields als Self - Tim Foley's girlfriend
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Verfügbarkeit
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