Catch Me If You Can (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Spielberg |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 141 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-12-16 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 52.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 352.114.312 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (17.576 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frank Abagnale Jr. ist sechzehn, als sich seine Eltern trennen und er von zuhause wegläuft. Er fälscht zunächst Schecks, dann seine Identität: Er gibt sich als Pilot der Pan Am aus, fliegt jahrelang kostenlos um die Welt, arbeitet als Arzt in einer Kinderklinik und legt in Louisiana das Anwaltsexamen ab. Zu diesem Zeitpunkt ist er neunzehn.
Ihm auf den Fersen ist Carl Hanratty vom FBI, ein humorloser Beamter aus der Abteilung für Scheckbetrug. Zwischen beiden entwickelt sich über Jahre ein merkwürdiges Verhältnis — Frank ruft ihn jedes Jahr an Weihnachten an, weil er sonst niemanden hat, mit dem er sprechen kann.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Abagnales eigene Autobiografie von 1980. Die Rechte lagen seit den 1980ern bei verschiedenen Produzenten; unter anderem waren zeitweise David Fletcher, Gore Verbinski und Lasse Hallström als Regisseure vorgesehen.
Steven Spielberg übernahm zunächst nur als Produzent und entschied sich erst spät, selbst zu inszenieren — er drehte den Film unmittelbar nach "Minority Report" und bezeichnete ihn als bewussten Gegenentwurf: leicht, schnell, ohne die Schwere seiner vorherigen Arbeiten. Der Wahrheitsgehalt von Abagnales Erzählungen ist inzwischen umstritten; Recherchen der letzten Jahre haben mehrere seiner bekanntesten Episoden nicht bestätigen können.
Hinter den Kulissen
Der Film spielt in den 1960ern und wurde entsprechend ausgestattet, in gut 140 Drehtagen an über 140 Schauplätzen — ein für Spielberg ungewöhnlich schnelles Tempo, das er bewusst anlegte, um dem Film Leichtigkeit zu geben.
John Williams komponierte eine Jazzpartitur mit Saxofon statt seiner üblichen Orchestermusik. Der animierte Vorspann von Kuntzel und Deygas ist an Titelsequenzen der 1960er angelehnt und wurde selbst mehrfach ausgezeichnet. Der echte Frank Abagnale hat einen kurzen Auftritt als französischer Polizist, der die Filmfigur verhaftet.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 352 Millionen Dollar ein und war für zwei Oscars nominiert, darunter Christopher Walken als bester Nebendarsteller für seine Rolle als Franks Vater.
Er gilt als einer der leichtfüßigsten Filme Spielbergs, dessen eigentliches Thema jedoch nicht der Betrug ist, sondern Franks Verhältnis zu seinem Vater — ein Motiv, das sich durch Spielbergs gesamtes Werk zieht. Abagnale wurde durch den Film zu einem gefragten Redner für Sicherheitsfragen; die zunehmenden Zweifel an seiner Darstellung, unter anderem in einem Buch von 2020, haben seinen Ruf als Zeitzeuge inzwischen erheblich beschädigt, dem Film aber nichts anhaben können.
Bilder








Besetzung & Stab
- Leonardo DiCaprio als Frank Abagnale Jr.
- Tom Hanks als Carl Hanratty
- Christopher Walken als Frank Abagnale
- Martin Sheen als Roger Strong
- Nathalie Baye als Paula Abagnale
- Amy Adams als Brenda Strong
- James Brolin als Jack Barnes
- Brian Howe als Earl Amdursky
- Frank John Hughes als Tom Fox
- Steve Eastin als Paul Morgan
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