Chéri - Eine Komödie der Eitelkeiten (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stephen Frears |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-04-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 23.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (233 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Paris der Jahrhundertwende lässt Léa de Lonval, eine wohlhabende und erfolgreiche Kurtisane, ihre Karriere mit einer Liaison ausklingen, die alle Konventionen ihres Milieus herausfordert: Sie beginnt eine Beziehung mit Fred Peloux, genannt Chéri, dem Sohn einer früheren Konkurrentin und Kollegin. Sechs Jahre vergehen, in denen der junge Mann viel von der erfahrenen Léa lernt. Doch seine Mutter, Madame Peloux, hat andere Pläne: Chéri soll die junge Edmée heiraten, Tochter der vermögenden Marie-Laure. Während die Hochzeit näherrückt, versuchen Léa und Chéri, sich mit der bevorstehenden Trennung abzufinden – und merken dabei, wie sehr sie tatsächlich aneinander hängen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2009 unter der Regie von Stephen Frears. In den Hauptrollen sind Michelle Pfeiffer als Léa, Rupert Friend als Chéri, Kathy Bates als Madame Peloux und Felicity Jones als Edmée zu sehen. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Komödie und Liebesfilm deutet an, dass der Stoff nicht auf reine Tragik oder reine Leichtigkeit setzt, sondern zwischen gesellschaftlicher Beobachtung und emotionaler Zuspitzung changiert. Die Konstellation zweier Generationen von Kurtisanen und ein Sohn, der zwischen einer erfahrenen älteren Frau und einer für ihn vorgesehenen jungen Braut steht, verweist auf ein Interesse an starren sozialen Regeln und daran, was Figuren tun, wenn Gefühl und Konvention in Konflikt geraten. Die Besetzung mit erfahrenen Schauspielerinnen wie Michelle Pfeiffer und Kathy Bates neben jüngeren Darstellern wie Rupert Friend und Felicity Jones spiegelt diese Altersspannung auch in der Figurenzeichnung wider und lässt vermuten, dass der Film die Machtverhältnisse zwischen den Generationen bewusst auslotet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich – kein Ausreißer nach oben oder unten, aber auch kein Film, der ein breites Publikum in großer Zahl erreicht und bewertet hat. Seit dem Erscheinungsjahr 2009 sind mittlerweile mehr als fünfzehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen, aber stabilen Einschätzung offenbar viel verändert hat. Innerhalb des Genres von Liebesdramen mit historischem Setting nimmt er eine Position ein, die eher auf Figurenzeichnung und gesellschaftliche Beobachtung setzt als auf große dramatische Wendungen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michelle Pfeiffer als Lea
- Kathy Bates als Madame Peloux
- Rupert Friend als Chéri
- Felicity Jones als Edmee
- Iben Hjejle als Marie Laure
- Frances Tomelty als Rose
- Tom Burke als Vicomte Desmond
- Hubert Tellegen als Ernest
- Joe Sheridan als Marcel
- Toby Kebbell als Patron
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Verfügbarkeit
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