Challenger - Ein Mann kämpft für die Wahrheit (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Hawes |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Historie, TV-Film |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-03-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (129 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Space Shuttle explodiert vor den Augen von Millionen Zuschauern, die gesamte siebenköpfige Besatzung kommt ums Leben. Im Zentrum der Handlung steht ein Physiker, der sich daranmacht, die Ursachen dieser Katastrophe zu klären. Schritt für Schritt führt er zu einer Erklärung, die zunächst banal wirkt: ein simpler Dichtungsring aus Gummi, der bei Kälte spröde wird und seine Aufgabe nicht mehr erfüllt. Aus dieser kleinen technischen Schwachstelle entwickelt sich eine Kette von Ereignissen, die zur Explosion des Treibstofftanks führt. Der Film zeigt, wie aus einem scheinbar unbedeutenden Detail ein nationales Trauma erwächst, das sowohl die NASA als auch die amerikanische Öffentlichkeit lange beschäftigt.
Entstehungsgeschichte
"Challenger - Ein Mann kämpft für die Wahrheit" entstand 2013 unter der Regie von James Hawes als Fernsehfilm. In den Hauptrollen sind William Hurt, Bruce Greenwood, Joanne Whalley und Brian Dennehy zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Drama und Historie verweist auf eine Erzählweise, die reale Ereignisse mit dramaturgischer Zuspitzung verbindet, ohne dabei auf reißerische Effekte zu setzen. Dass die Geschichte aus der Perspektive eines Wissenschaftlers erzählt wird, der Ursachen rekonstruiert statt Handlung voranzutreiben, verleiht dem Stoff eine dokumentarische Note, die im Etikett "TV-Film" bereits angelegt ist. Die Anlage als Aufklärungsgeschichte statt als reines Katastrophendrama macht deutlich, dass es weniger um das spektakuläre Unglück selbst geht als um den mühsamen Weg zur Erkenntnis seiner Ursache. Die Besetzung mit erfahrenen Charakterdarstellern deutet auf eine dialoglastige, figurenzentrierte Umsetzung hin, die auf Zurückhaltung statt auf große Effekte setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht auffällig herausragenden Bereich für historische Fernsehdramen. Seit der Veröffentlichung 2013 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, in denen sich der Film als eine von mehreren Auseinandersetzungen mit dem Thema in einem Genre positioniert, das reale Katastrophen aus der Distanz nüchterner Rekonstruktion betrachtet. Innerhalb des Historiendramas markiert er damit eine eher zurückhaltende, sachliche Variante der Aufarbeitung technischer und menschlicher Versagen.
Bilder




Besetzung & Stab
- William Hurt als Richard Feynman
- Bruce Greenwood als General Kutyna
- Joanne Whalley als Gweneth Feynman
- Brian Dennehy als Rogers
- Eve Best als Sally Ride
- Kevin McNally als Lawrence Mulloy
- Henry Goodman als Dr. Weiss
- Langley Kirkwood als Avionics Engineer
- Nick Boraine als SRB Engineer
- Meganne Young als Michelle Feynman
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Verfügbarkeit
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