Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Clive Donner |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, TV-Film, Familie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-10-09 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (438 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ebenezer Scrooge ist ein hartherziger alter Geizkragen, wie man ihn selbst im ehrwürdigen London kaum ein zweites Mal findet. Für bedürftige Menschen hat er nur Verachtung übrig, und Weihnachten hält er für Humbug, der Geld und Zeit verschwendet. Sein Leben dreht sich um das eigene Vermögen, Mitgefühl kommt darin nicht vor.
In der Nacht zum 25. Dezember erhält er unerwarteten Besuch. Der Geist von Jacob Marley, seinem vor sieben Jahren verstorbenen Geschäftspartner, sucht ihn auf und warnt ihn vor einem schrecklichen Schicksal. Marley bietet ihm die Gelegenheit, sich zu ändern und Hartherzigkeit, Gier und Geiz hinter sich zu lassen. Dafür werden ihn drei weitere Geister besuchen: der Geist der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht. Was diese Begegnungen in Scrooge bewirken, bleibt die offene Frage dieser Nacht.
Entstehungsgeschichte
Clive Donner verfilmte den Stoff 1984 als Fernsehproduktion. Der englische Titel lautet „A Christmas Carol“, der deutsche stellt den Namen Charles Dickens voran. In den Hauptrollen sind George C. Scott, Roger Rees, David Warner und Susannah York zu sehen.
Mit einer Freigabe ab 6 Jahren ist die Geschichte für Kinder im Grundschulalter geeignet, auch wenn die Geistererscheinungen durchaus unheimliche Momente versprechen.
Hinter den Kulissen
Vier Genres treffen hier zusammen: Drama, Fantasy, TV-Film und Familie. Das Drama liefert die innere Entwicklung einer verhärteten Figur, die Fantasy den Rahmen, in dem Geister Vergangenheit und Zukunft sichtbar machen können. Die Einordnung als Familienfilm unterstreicht, dass die Geschichte auf gemeinsames Anschauen angelegt ist.
Weihnachten ist dabei mehr als Kulisse. Das Fest dient als Maßstab, an dem Scrooges Kälte gemessen wird, und die drei Geister gliedern die Erzählung in klare Stationen. Diese Struktur macht die Handlung übersichtlich und zugleich dramatisch zugespitzt.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,5 von 10 zeigt deutliche Wertschätzung. Die Stimmen stammen von einem Publikum im mittleren dreistelligen Bereich, womit das positive Urteil auf einer überschaubaren, aber aussagekräftigen Grundlage ruht.
Zwischen Erstveröffentlichung und heute liegen 42 Jahre. Dass ein Fernsehfilm dieses Alters heute noch so freundlich bewertet wird, zeigt, wie gut sich die Geschichte von Umkehr und Mitgefühl als Weihnachtsstoff für die ganze Familie hält.
Bilder






Besetzung & Stab
- George C. Scott als Ebenezer Scrooge
- Roger Rees als Fred Holywell / Narrator
- David Warner als Bob Cratchit
- Susannah York als Mrs. Cratchit
- Edward Woodward als Ghost of Christmas Present
- Angela Pleasence als Ghost of Christmas Past
- Michael Carter als Ghost of Christmas Yet to Come
- Anthony Walters als Tiny Tim
- Caroline Langrishe als Janet Holywell
- Lucy Gutteridge als Belle
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Verfügbarkeit
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