Churchill (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jonathan Teplitzky |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-05-25 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (349 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Juni 1944: Der Zweite Weltkrieg strebt seinem Höhepunkt entgegen. Winston Churchill, der die Briten dazu angetrieben hat, sich Hitlers Blitzkrieg zu widersetzen, ist des Krieges und des Blutvergießens müde. Dennoch steht er vor einer Entscheidung von ungeheurer Tragweite: Sollen die alliierten Streitkräfte in die von den Nazis und ihren Verbündeten besetzten Teile Europas einmarschieren oder nicht?
Churchill fürchtet, dass man ihm die Schuld zuweisen wird, falls die Operation „D-Day“ scheitert. Seine Frau Clementine steht ihm auch in dieser schweren Phase mit Rat und Tat zur Seite. Doch die langen Kriegsjahre haben die Beziehung der beiden zerrüttet. So steht nicht nur das Schicksal der Welt an einem Wendepunkt, sondern auch die Ehe der Churchills.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Jonathan Teplitzky bei diesem Film von 2017. Zur Besetzung gehören Brian Cox, Miranda Richardson, John Slattery und Julian Wadham. Freigegeben ab 6 Jahren, bleibt der Film trotz des Kriegsthemas auch für jüngere Zuschauer zugänglich, da sich die Handlung vor allem um Entscheidungen und Beziehungen dreht.
Hinter den Kulissen
Als Verbindung von Drama und Historie rückt der Film eine historische Persönlichkeit in einem eng umrissenen Zeitraum in den Mittelpunkt. Statt einen ganzen Lebensweg nachzuzeichnen, konzentriert er sich auf die Tage vor einer militärischen Entscheidung. Diese Verdichtung erlaubt es, Zweifel, Erschöpfung und Verantwortungsdruck aus nächster Nähe zu zeigen.
Die Anlage verknüpft zwei Ebenen. Auf der einen Seite steht die weltpolitische Frage nach dem Einmarsch, auf der anderen die private Krise einer Ehe. Clementine ist dabei nicht bloß Randfigur, sondern Gegenüber und Stütze zugleich. Das Bild des kriegsmüden Staatsmanns, der die Last der Schuld fürchtet, zeichnet Churchill als verletzlichen Menschen und nicht nur als entschlossenen Anführer.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,2 von 10 Punkten fällt die Bewertung ordentlich, aber nicht überschwänglich aus, gestützt auf einige hundert Stimmen. Neun Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Historiendramen, die sich einer bekannten Figur über einen begrenzten Moment nähern. Seine Stärke liegt im Blick auf den Menschen hinter der Entscheidung, weniger auf dem militärischen Geschehen selbst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Brian Cox als Winston Churchill
- Miranda Richardson als Clementine Churchill
- John Slattery als Dwight Eisenhower
- Julian Wadham als Bernard Montgomery
- Richard Durden als Jan Smuts
- Ella Purnell als Helen Garrett
- James Purefoy als King George VI
- Danny Webb als Alan Brooke
- Jonathan Aris als Mallory
- George Anton als Admiral Ramsay
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Verfügbarkeit
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