Club der Cäsaren (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Hoffman |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-11-22 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 16.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (413 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
William Hundert unterrichtet Geschichte an der St. Benedict's School for Boys, und er tut es mit Leidenschaft und Ehrgeiz. Sein Leben ist durchorganisiert und fest unter Kontrolle – bis Sedgewick Bell in seine Klasse kommt und sich seinen Unterrichtsmethoden widersetzt.
Was als Machtkampf zwischen Lehrer und Schüler beginnt, entwickelt sich allmählich zu einer engen Beziehung. Ihren Höhepunkt findet sie im Wettbewerb um den Titel „Mr. Julius Caesar“. Dort trifft Hundert eine Entscheidung, die ihn noch ein Vierteljahrhundert später verfolgt und nicht mehr loslässt. Worin diese Entscheidung besteht, erschließt sich erst im Verlauf des Films.
Entstehungsgeschichte
Michael Hoffman inszenierte das Drama, das 2002 erschien. In der Besetzung finden sich Kevin Kline, Emile Hirsch, Jesse Eisenberg und Rishi Mehta. Der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben. Der englische Titel lautet „The Emperor's Club“.
Hinter den Kulissen
Das Drama spielt in einem klar umgrenzten Kosmos: einer Jungenschule, einem Klassenzimmer, einem Wettbewerb. Diese Beschränkung erlaubt es, die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler genau zu beobachten. Die Konstellation ist klar: ein Erwachsener, der formen will, gegenüber Heranwachsenden, die sich nicht ohne Weiteres formen lassen.
Bemerkenswert ist die zeitliche Struktur. Die Geschichte reicht über ein Vierteljahrhundert und fragt damit nicht nur, was in der Schulzeit geschieht, sondern welche Folgen es hat. Der Wettbewerb um den Titel „Mr. Julius Caesar“ und der Verweis auf römische Herrscher im Filmtitel rücken Themen wie Charakter, Ehre und Verantwortung in den Mittelpunkt. Dass eine einzelne Entscheidung einen Menschen Jahrzehnte später noch beschäftigt, macht den Film zu einer Betrachtung über Gewissen und die Grenzen erzieherischen Einflusses.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,1 von 10 zeigt ein deutlich positives Urteil. Die Basis bilden einige hundert Stimmen, eine noch überschaubare, aber belastbare Grundlage.
Seit dem Erscheinen sind 24 Jahre vergangen. Im Genre der Schul- und Lehrerdramen setzt „Club der Cäsaren“ auf eine langfristige Perspektive und auf moralische Fragen statt auf den bloßen Triumph im Klassenzimmer.
Bilder



Besetzung & Stab
- Kevin Kline als William Hundert
- Emile Hirsch als Sedgewick Bell
- Jesse Eisenberg als Louis Masoudi
- Rishi Mehta als Deepak Mehta
- Paul Dano als Martin Blythe
- Rob Morrow als James Ellerby
- Embeth Davidtz als Elizabeth
- Edward Herrmann als Headmaster Woodbridge
- Helen Carey als Miss Johnston
- Molly Regan als Miss Peters
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Verfügbarkeit
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