Cuori puri (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roberto De Paolis |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-04-21 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (143 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Agnese ist siebzehn und lebt in einem Alltag, der von strenger Religiosität geprägt ist. Ihre alleinerziehende Mutter Marta wacht über jeden ihrer Schritte und drängt sie dazu, ein Keuschheitsgelübde abzulegen. Als Agnese mit ihrer Freundin heimlich sehnsuchtsvolle Nachrichten schreibt, nimmt Marta ihr das Handy weg. Um wieder erreichbar zu sein, stiehlt Agnese kurzentschlossen ein neues Gerät in einem Supermarkt – und wird dabei vom Aufseher Stefano erwischt. Nach einer hektischen Verfolgungsjagd lässt er sie überraschend gehen. Was daraus zwischen den beiden entsteht, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
"Cuori puri" entstand 2017 unter der Regie von Roberto De Paolis. Der Film ist als Drama angelegt und trägt im Original auch den englischen Titel "Pure Hearts". Die Rollen von Agnese und Stefano übernehmen Selene Caramazza und Simone Liberati, an ihrer Seite stehen Barbora Bobuľová als Mutter Marta und Stefano Fresi.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft ein Coming-of-Age-Motiv mit einem Konflikt zwischen religiöser Erziehung und jugendlichem Verlangen. Dass die Handlung aus einem banalen Diebstahl eine folgenreiche Begegnung entwickelt, zeigt, wie eng hier Kontrolle und Ausbruch nebeneinander liegen. Die Besetzung mit einer jungen Hauptdarstellerin und einem älteren männlichen Gegenpart deutet auf ein Machtgefälle hin, das im Zentrum der Erzählung steht. Auch die Mutterfigur ist prominent besetzt, was die Bedeutung dieses Erziehungskonflikts für die Handlung unterstreicht. Die Konzentration auf wenige Figuren – Tochter, Mutter, Aufseher – lässt ein kammerspielartiges Drama vermuten, das persönliche Nähe und Enge sucht statt großer Schauplätze.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich "Cuori puri" im mittleren Bereich dessen, was für ein kleines europäisches Drama üblich ist. Seit der Entstehung des Films sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser moderaten, aber stabilen Einschätzung viel verändert hätte. Innerhalb des Dramengenres reiht sich der Film in eine Tradition von Geschichten ein, die religiöse Erziehung und jugendliches Selbstfindungsstreben gegeneinander stellen, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine breitere Rezeption ablesen lässt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Selene Caramazza als Agnese
- Simone Liberati als Stefano
- Barbora Bobuľová als Marta
- Stefano Fresi als don Luca
- Edoardo Pesce als Lele
- Antonella Attili als Angela
- Federico Pacifici als Ettore
- Alexia Murray als Madre Beatrice
- Francesco Primavera als Padrone di casa
- Nick Nicolosi als Padre Beatrice
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