Curiosa: Die Kunst der Verführung (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lou Jeunet |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-04-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (254 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris im Jahr 1895: Der Dichter Pierre Louÿs steht kurz vor dem Durchbruch, doch sein Herz gehört Marie de Heredia, der selbstbewussten Tochter seines Mentors. Auch sein bester Freund Henri de Régnier liebt Marie – und sie entscheidet sich aus Vernunft für Henri statt für Pierre. Verletzt reist Pierre nach Algerien und lernt dort Zohra kennen, mit der ihn eine leidenschaftliche Beziehung und die gemeinsame Leidenschaft für erotische Fotografie verbindet. Ein Jahr später kehrt er mit Zohra nach Paris zurück. Als Marie davon erfährt, sucht sie ihn auf und gesteht ihm ihre Gefühle. Daraus entwickelt sich eine Beziehung, in der Verlangen und Eifersucht zunehmend jede gesellschaftliche Konvention außer Kraft setzen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2019 unter der Regie von Lou Jeunet. In den zentralen Rollen sind Noémie Merlant, Niels Schneider, Benjamin Lavernhe und Camélia Jordana zu sehen. Das Drama ist historisch angelegt und ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie verweist auf eine Geschichte, die ihre Figuren in ein konkretes gesellschaftliches Umfeld des ausgehenden 19. Jahrhunderts stellt und deren Konflikte aus dem Spannungsverhältnis zwischen persönlichem Verlangen und gesellschaftlicher Konvention entwickelt. Die Anlage der Handlung – ein Dreiecksverhältnis, eine Reise nach Algerien, eine Rückkehr, die alte Gefühle wieder aufbrechen lässt – folgt einer klassischen Struktur aus Trennung, Fremde und Wiederbegegnung. Dass Fotografie als Motiv eingeführt wird, deutet auf ein Interesse an Blick und Begehren als Thema der Erzählung selbst hin, nicht nur an der reinen Beziehungsgeschichte. Die Freigabe ab 16 Jahren lässt zudem auf eine explizite Auseinandersetzung mit Sexualität und Körperlichkeit schließen, die über eine bloße Kostümromanze hinausgeht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil über seine Qualität ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2019 sind mittlerweile sechs Jahre vergangen, was ihn im aktuellen Angebot historischer Liebesdramen zu einem eher übersehenen Werk macht. Innerhalb des Genres reiht er sich in eine Tradition von Filmen ein, die literarische Kreise des späten 19. Jahrhunderts als Bühne für Begehren und gesellschaftliche Regelverstöße nutzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Noémie Merlant als Marie de Regnier
- Niels Schneider als Pierre Louÿs
- Benjamin Lavernhe als Henri de Régnier
- Camélia Jordana als Zohra Ben Brahim
- Amira Casar als Madame de Heredia
- Scali Delpeyrat als Monsier de Heredia
- Mathilde Warnier als Louise de Heredia
- Mélodie Richard als Hélène de Heredia
- Emilien Diard-Detoeuf als Jean de Tinan
- Damien Bonnard als L'éditeur
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Verfügbarkeit
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