Dance Flick - Der allerletzte Tanzfilm (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Damien Dante Wayans |
|---|---|
| Genre | Musik, Komödie |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-05-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 31.439.140 $ |
| TMDB-Bewertung | 5 (312 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Megan hat einen klaren Traum: Sie will Ballett tanzen. Die liebenswerte, etwas unbedarfte junge Frau muss jedoch an eine Highschool in der Großstadt wechseln, und dort zerplatzen ihre Pläne schneller, als ihr lieb ist. Die neue Umgebung hat mit der Welt, die sie kennt, wenig gemein.
An der Schule begegnet sie Thomas, einem jungen Hip-Hop-Tänzer aus den ärmeren Vierteln der Stadt. Mit Hip-Hop hat das Mädchen vom Land keinerlei Erfahrung, und doch führt kein Weg daran vorbei, wenn sie sich behaupten will. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden muss Megan herausfinden, ob sie sich in diesem Umfeld durchsetzen und ihre Träume doch noch verwirklichen kann. Dabei nimmt der Film die bekannten Muster populärer Tanzfilme konsequent aufs Korn.
Entstehungsgeschichte
Damien Dante Wayans hat die Komödie inszeniert, die 2009 herauskam. Vor der Kamera stehen Shoshana Bush, Damon Wayans Jr., Essence Atkins und Affion Crockett. Der vollständige deutsche Titel „Dance Flick – Der allerletzte Tanzfilm“ kündigt bereits an, dass hier kein weiterer ernst gemeinter Beitrag zum Tanzfilm zu erwarten ist, sondern eine Abrechnung mit dessen Konventionen. Ab 12 Jahren darf das Publikum zuschauen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Musik und Komödie ist hier Programm. Der Film lebt davon, dass die Zuschauer die Versatzstücke des Tanzfilms wiedererkennen: das unschuldige Mädchen mit großen Plänen, der Umzug in eine raue Umgebung, die Begegnung mit einem Tänzer aus einem ganz anderen Milieu und der große Wettstreit auf der Tanzfläche.
Eine Parodie dieser Art funktioniert nur, wenn sie die Vorbilder genau genug nachbildet, um sie dann zu überzeichnen. Die Gegenüberstellung von Ballett und Hip-Hop, von Kleinstadt und Großstadt liefert dafür die Grundlage. Die Musik ist dabei nicht nur Begleitung, sondern Gegenstand des Spotts.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,0 von 10 Punkten liegt die Bewertung genau in der Mitte der Skala. Das Publikum im dreistelligen Bereich fällt also ein durchwachsenes Urteil darüber, ob die Parodie ihr Ziel trifft. Bei Komödien, die stark auf Anspielungen setzen, ist ein solches geteiltes Echo nicht ungewöhnlich, denn der Witz hängt davon ab, wie vertraut man mit den verspotteten Filmen ist.
Siebzehn Jahre nach dem Erscheinen ordnet sich der Film in die Reihe jener Genreparodien ein, die ein ganzes Filmfeld auf einmal ins Visier nehmen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Shoshana Bush als Megan
- Damon Wayans Jr. als Thomas
- Essence Atkins als Charity
- Affion Crockett als A-Con
- David Alan Grier als Sugar Bear
- Shawn Wayans als Baby Daddy
- Amy Sedaris als Ms. Cameltoé
- Christina Murphy als Nora
- Chris Elliott als Ron
- Keenen Ivory Wayans als Mr. Stache
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Verfügbarkeit
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