Das bessere Leben (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Małgorzata Szumowska |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-09 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 911.466 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (198 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anne führt ein geordnetes Leben, beruflich wie privat, als sie für eine Recherche über Prostitution unter Studentinnen zu ermitteln beginnt. Dabei trifft sie auf Alicja, eine polnische Studentin mit unsicherem, verführerischem Auftreten, und auf Charlotte, eine zurückhaltendere Französin, die ihre Arbeit als notwendigen Kompromiss für ein Studium ohne finanzielle Not begreift. Je tiefer Anne in die Lebenswirklichkeit der beiden eintaucht, desto mehr gerät ihre professionelle Distanz ins Wanken. Die Geschichten der jungen Frauen lassen sie nicht mehr los und rühren an etwas, das über die journalistische Recherche hinausgeht.
Entstehungsgeschichte
„Das bessere Leben“ ist ein Drama aus dem Jahr 2011 unter der Regie von Małgorzata Szumowska. In den zentralen Rollen sind Juliette Binoche als Anne, Anaïs Demoustier und Joanna Kulig als die beiden Studentinnen sowie Louis-Do de Lencquesaing zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Anlage des Films stellt drei Frauenfiguren nebeneinander, deren Perspektiven auf ein und dasselbe Thema unterschiedlicher kaum sein könnten: die beobachtende Journalistin, die selbstbewusst-verletzliche Alicja und die pragmatisch resignierte Charlotte. Dass die Besetzung national gemischt ist – eine französische Hauptdarstellerin, eine polnische und eine französische Nebendarstellerin unter polnischer Regie – spiegelt sich inhaltlich in der Konfrontation zweier unterschiedlicher Herkunftsgeschichten der jungen Frauen. Als reines Drama ohne komödiantische oder thrillerhafte Beimischung setzt der Film erkennbar auf die psychologische Annäherung statt auf äußere Handlung, auf das langsame Aufbrechen von Annes anfänglicher Distanz.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld dessen, was für ein sozial grundiertes Beziehungsdrama üblich ist. Die geringe Zahl abgegebener Bewertungen deutet darauf hin, dass der Titel bislang kein breites Publikum erreicht hat. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind inzwischen mehr als ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich daran augenscheinlich etwas geändert hätte. Innerhalb des Dramengenres reiht sich der Film in jene Reihe von Werken ein, die gesellschaftlich heikle Themen über die Konfrontation mit einer Beobachterfigur erschließen, ohne dabei auf reißerische Zuspitzung zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Juliette Binoche als Anne
- Anaïs Demoustier als Charlotte
- Joanna Kulig als Alicja
- Louis-Do de Lencquesaing als Patrick
- Krystyna Janda als Mutter
- Andrzej Chyra als Sadist client
- Ali Marhyar als Saïd
- François Civil als Florent
- Jean-Marie Binoche als Le père d'Anne
- Pablo Beugnet als Stéphane
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Verfügbarkeit
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