Das blaue Zimmer (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mathieu Amalric |
|---|---|
| Genre | Krimi, Liebesfilm, Thriller |
| Laufzeit | 71 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-05-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6 (143 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tony ist verheiratet mit Gisèle, hat eine Tochter, Marianne, und ein geordnetes Leben. Über Monate hinweg trifft er sich heimlich mit Andrée, einer ehemaligen Mitschülerin, die selbst mit dem wohlhabenden Nicolas Despierre verheiratet ist. Als Nicolas unter Umständen stirbt, die sich nicht restlos klären lassen, gerät zunächst Tony ins Visier der Ermittlungen. Er muss sich immer wieder Verhören stellen, in denen jedes Detail seines Lebens und seiner Beziehung zu Andrée durchleuchtet wird. Der Verdacht verschiebt sich später auf Andrée selbst, und schließlich wird Tony auch mit dem Tod seiner eigenen Frau in Verbindung gebracht. Wie weit die beiden Liebenden tatsächlich für das Geschehene verantwortlich sind, bleibt Teil der Erzählung selbst und wird hier nicht vorweggenommen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2014 und wurde von Mathieu Amalric inszeniert, der zugleich die Rolle des Tony übernimmt. An seiner Seite stehen Léa Drucker, Stéphanie Cléau und Laurent Poitrenaux. Freigegeben ist der Titel ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Liebesfilm und Thriller deutet an, dass hier nicht die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht, sondern das Zusammenspiel von Begehren, Schuld und den Konsequenzen einer Affäre. Die Erzählstruktur mit wiederkehrenden Verhören legt nahe, dass die Geschichte weniger chronologisch als vielmehr aus der Rückschau und Befragung heraus entwickelt wird, wodurch Wahrheit und Interpretation immer wieder gegeneinander gestellt werden. Dass sowohl Tony als auch Andrée im Verlauf zu Verdächtigen werden, verweist auf eine Konstruktion, die bewusst zwischen den beiden Figuren und ihrer Verantwortung changiert, ohne früh eine eindeutige Position einzunehmen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,0 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2014 sind mittlerweile über zehn Jahre vergangen, der Film reiht sich damit in ein Genrefeld ein, das Liebesdrama und Kriminalstoff verbindet und dabei stärker auf psychologische Verstrickung als auf klassische Spannungsdramaturgie setzt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Mathieu Amalric als Julien Gahyde
- Léa Drucker als Delphine Gahyde
- Stéphanie Cléau als Esther Despierre
- Laurent Poitrenaux als Le juge d'instruction
- Serge Bozon als Le gendarme
- Blutch als Le psychologue
- Mona Jaffart als Suzanne Gahyde
- Véronique Alain als La mère de Nicolas
- Paul Kramer als L'avocat de Julien
- Alain Fraitag als L'avocat d'Esther
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Verfügbarkeit
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